Band 
Dritter Band.
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PllODUCTIOHSHOSTUH.

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Production*kosten hinreicht. ist diese Bedingungerfüllt, so geht aus der Wohlfeilheit der Producte derReichthum der Nation hervor: welche nämlich alsdannum geringere Kosten mehr Genüsse erlangt.

Wann Missverhängnisse von Seiten der Natur (z. B.übermässige Trockenheit) oder von Seiten der Menschen(wie z. B. eine tyrannische Regierung) den Producen-ten einen allzu grossen Theil ihrer Producte entreissen,dann kann es geschehen, dass die ihnen rückbleibendenProducte, in den meisten Fällen, nicht hinreichen, um siefür ihre Productionskosten zu entschädigen. Alsdannwerden die Capitalo aufgezehrt; dir Arb eit ernährtdie Arbeiter nicht mehr; die Production schmälertsich, und die Nationen verschwinden: wie dies mit eini-gen Völkern Asiens und der Nordküste von Africa ge-schehen ist.

PnonecrioivsKosTKJV. So heisst der Tauschwerth der Pro-. ductivdienste, welche zur Erschaffung eines Productesnothwendig sind.

Wenn durch zufällige Umstände, wie z. B. durcheine lästige Einmischung der Staatsgewalt, die Produc-tionskosten über die Taxe emporsteigen, worauf die Con-currcnz sie bringen würde, so ist dies eine Beraubungder Co n s ume n t en, zum Vortheile der Producen-ten oder der Regierung, oder aller Derer, welche vondiesem Preisüberschusse Vortheil ziehen. Benutzt hin-gegen der Co ns u m e n t, seinerseits , die Umstände, umdie Brauchbarkeit, deren er sich bedient, unter demPreise zu bezahlen , worauf die freie Concurrenz sie,der Natur der Sache nach, stellen würde, so begeht ereinen Raub am Produeenten.

So oft Kosten aufgewandt werden, ohne dass eineBrauchbarkeit produclrt wird, sind diese Kostenkeine Productionskosten, sondern schlechtweg unnützeKosten, deren Verlust entweder auf den Producen-ten, oder auf den Gonsumenten des Prodüctesfallt, woran sie verwandt wurden: auf den Produeen-ten, wann sie den Werth des Productes nicht stei-