Abt ii. I. C .41*. 2.
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Die öffentliche Meinung ist der alleinige guteDichter über die beamten.
W enn die gute Regierung ein n o t h we n d i g e s Uebel18 G so ist die schlechte Regierung ein jämmerlichesUebel. Unstreitig müssen die Beamten der Regierungt^on der Centralregicrungsbehürde abhängen, deren unent-behrliche Werkzeuge sie sind; allein wann sie allzu unab-hängig von der öffentlichen Meinung stehen, beeifern sieSich minder, dem Publikum zu genügen, welches sie be-zahlt, als dem Fürsten, oder dem Senate, welcher sie er-nennt. Die beste Berathungsstimme ist die der Mittel-Hasse. Zu ihr dringt die Wahrheit am leichtesten durch tzumal da, wo die Presse frei ist; sie hat eine Menge vonAugen; die Privat-lnteressen und hohe Gönnerschaften ha-ben weniger Macht über sie 4 ).
Gefährlichkeit der Centralisirung.
Eine Regierung, die nicht unter den Regierten ihrenSitz hat, vermag deren Wohl nicht sorgsam zu pflegen.Der nahe stehende Verwalter ist in die Gegenstände seinesAmtsberufes eingeweihter; seine Verfügungen gehen rascher';Und er kann sich der Verantwortlichkeit über seine Maass-regeln nicht entziehen,
Bonaparte hat, in seiner Allbeherrschungsgicr, da-durch dass er die Schlichtung aller Angelegenheiten einesgrossen Reiches an sieb selber oder seine geheimen Räthu•iss, die Verwaltung, unter dem Vorwände des Ordnung-stfftens, erstaunlich schlecht und kostspielig gemacht. EinBeispiel wird dies Resultat handgreiflich machen. Es istaus einem Werke von Delaborde nur l'esprit d'as-sociation« entlehnt.
Während der Verfasser Bürgermeister von Mere-
*) ln den vereinigten Staaten muss, nach einem GesetzeTorr > a-. April 1 S 1 G, die Regierung alle zwei Jahre ein Gesamml-v erzeic| )n iss von allen Civil-, Landkriegs-und Marine-Beamten Imraus-S e ben. Diese Liste muss die Functionen, den Gehall, den Geburts-nr t und den gewöhnlichen Aufenlhaltsplalz eines Jeden angeben.
Warden, Band V. S. 36S.