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sammentreten, und, zufolge ihrer Organisation , nach vor-iibergegangcner Gefahr wieder ihre gewohnten stillen Be-schädigungen förtsetzcn könnten? Diese Frage hat dieFublicisteri, und sogar viele ausgezeichnete, in TheorieUnd Praxis ihrer Hunst gleichmässig eingedrungene, Of-fieiere, oft beschäftigt. Vermag es ein grosser Staat*)sich mittelst seiner Milizen gegen auswärtige Angriffe zuVertheidigen, so ist er sowohl durch seine finanziellenals durch seine politischen Interessen mächtig aulge-fordert, diesem Mittel den Vorzug zu geben. Oeko-Uomiseh ist cs nachtheilig, einen ungeheuren anhalten-den Aufwand zu machen, blos um sich gegen möglicheBedrängnisse vorauszurüsten. Politisch ist es unklug,grosse Streitkräfte Händen anzuvprtrauen, welche Missbrauchdavon machen können.
Oll die Landwehren * u r Ver t h e i d i g u n g eine* gros-sen Staates genügen.
Die Milizen unterliegen keinem von diesen beidenNachtheilen. Man kann sie nicht missbrauchen; und ihrUnterhalt verursacht dem Staate keine grossen Kosten, so-lang er. ihres Beistandes entbehren kann. Es fragt sich nurdarum, ob sie dem Zwecke, wovon die Bede ist, entspre-chen können.
Stehende Elitcn-Corps sind nothwendig.
Die Kriegskunst ist im Schcoss einer gesteigerten Ci-vilisation verwickelter geworden. Mehrere Theile dieserKunst erheischen jetzt Kenntnisse, Talente und eine langeUebung, die sich bei National - Milizen, welche sämmtiiehandere Gewerbe treiben oder erlernen, nicht finden können,Ule Artillerie, das Geniewesen, die Reiterei erfordern lang-ungeübte Leute, die ihr ganzes Leben dem Waffenhand-Werke widmen ; sonst würde man , im Kampfe mit einemnach den Kunstregeln ausgebildeten, Feinde zu sehr iniNachtheile seyn. Man muss demnach diejenigen Corps,
*) Man beachte wohl, das* das Wort „Staat“ hier keines-"t'gs den Staats - 11 eg e n len bezeichnen solle! M.