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A M H A N a.
welche sich nicht im Augenblicke des Bedarfs ausbildrnlassen, fortwährend in Bereitschaft halten. Nur ist zu be-merken, dass diese Corps, bei Befolgung eines reinen De-fensiv - Systems, nicht so zahlreich zu seyn brauchen, alswenn man nicht nur die inländischen Festungen vcrtheidi*gen, sondern auch die des Feindes angreifen, will.
Erfahrene Krieger halten die Milizen zur Staat»*V er t liei d i gu n g fiir hinreichend.
Den Männern vom Fach überlasse ich die Angabe derbesten Mittel, die Milizen zur Landes - Vertheidigung aufdie zwecltmässigste Weise zu verwenden. Erfahrene Krie-ger haben ihre Ansichten hiervon ausgesprochen*)»und je mehr das reine Defensiv - System sich verbreitenwird , um so mehr muss sich auch unfehlbar die Verlhei-digungskunst vervollkommnen, gleich allen übrigen Kün-sten. Alsdann wird es noch weit schwerer seyn, mit einerNation anzubinden, die alle ihre Mittel auf das Vortheil'hafteste zu verwenden weiss **).
Schon jetzt scheint man daiüber einverstanden, das es
c ) Dies war die Meinung von Machiavclli. Guibcrt be-hauptet, in seiner Taktik, dass die Milizen zur Vertlicidigung einesStaats hin reichen. Er erklärt sich gegen die Testungen, lnunseren Tagen hat sich der General Taruyre zur selben Lehrebekannt.
*') Die Fortschritte der Wissenschaften scheinen das Defen'siv-Sy stem begünstigen zu müssen. Wenn man es z. 15. dahinbringt, sieh der Dampf-Kanonen a) zu bedienen, die in einer Mi-nute Hunderte von Kugeln ausschlcudcrn können, so wird dies eherin festen Plätzen ausführbar sevn als im freien Felde. Wenn dieZerstürungsmitlel zur See sich stark vermehren sollten, so würdeein angehängtes Kanonenboot es mit einem Linienschiff aufnehmenkönnen. Das Schiesspulver hat freilich den Angriffen der Euro-päer in beiden Indien Vorschub geleistet; der Grund davon liegtaber darin, dass die verschiedenen Wclttheile einander noch zufremd waren, als dass die Erfindungen sich rasch hätten verbrei-ten können.
a ) von Perk i n s.