Abth. I. G a i‘. r.
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gen eines Kannles schmiegen und hintereinander in kleineSchleussen eingelien liönnen. Man hat endlich eingesehen,dass es vernünftiger sev, die Schilfe den Kanälen anzupas-sc'ri, als die Kanäle den Schiffen; und dass die Kanälegleichsam mir 11 iissige Strassen sevn sollen, auf welchen dieI’roducte des Bodens und der Industrie reibungslos bis anjene Plätze fortgleiten können, w'ohin der Consumenten Be-darf sie ruft.
Von den Eisenbahnen.
Da, wo sieh schlechterdings kein Kanal anbringen lässt,wacht man Eisenbahnen. Es sind dies Binnen aus Gusseisen ;ton Querbalken gestützt, die in den Boden gelegt sind, undmit diesem eine Flüche bilden. Eigens dazu verfertigteKar ren, mit Bädern von Gusseisen, laufen in diesen Binnen ;und so kann ein einziges Pferd die Last von vierenoder fünfen ziehen.
Durch die Eisenbahnen sind an vielen Orten die Kanäleersetzbar. Sie erheischen weniger Boden, der sodann demAckerbau verbleibt. L’eberal), wo das Gusseisen wohlfeil zuhaben ist, lassen sie sieh mit weniger Kosten hersteilen, alsdie Kanäle. Sie taugen besonders für Frankreich, dasnicht sonderlich gut bewässert ist, und an leichten Gommu-nicptionsmilteln Mangel leidet. Wahrscheinlich wird ihr Ge-brauch sich stark erweitern.
Kosten der Sc hi ff f a r t h s - K a n ä 1 e.
Die Kunst-Kanäle sind in Vergleichung mit den na-türlichen: nämlich den schiffbaren Flüssen, die inan um-sonst hat, sehr kostspielig. Der dazu erforderliche Bodenmuss, kraft eines Special-Gesetzes, den Grundbesitzern ab-gehauft, das Bett des Kanals durch Menschenhände gegraben""erden; je nach den Umständen müsssen Felsen gesprengt,'Wasserleitungen , Brücken, Schleussen etc. erbaut werden;und der Zins für diese ungeheuren Vorschüsse, verbundenmit den Unterhaltungskosten des Kanals, kann, wennman Alles auf die Waaren legt, welche diesen Weg neli-men, deren Transport so theuer machen, als die Ax en-tfacht : — besonders, wenn sich noch die Fiscal-Plusmache-