Band 
Dritter Band.
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Kanäle mit Schleussen.

Diese Art von Wasser-Communicatiun genügt jedochnicht, um »Ile I3ez.ii he eines Landes miteinsuder zu ver-binden. Man muss die Kanäle, von beiden Klein der Flüsseaus, nadt solchen Pu rillten hinführen können, wo die N a 'tur für die ScliifHurlh gar nichts gethan l*at; man mussdie Anhöhen, welche zwischen dm Flussbetten hinstrei'then, zu übersteigen vermögen, so dass ein Fahrzeug vomeinen Fluss in den andern, und vom einen Halen in denHaien eines anderen Meeres, gelangen kann. Dies warvor Erfindung der Schleussen, in» , töten Jahrhundert, un-möglich. Seitdem aber kann man die Fanfile überallhinführen , sobald nur auf ihrem höchsten Punkte, den mandie Wasserscheide nennt, die zum Sckleussendiensterforderliche Wassermenge Versammelbar ist.

Ursprung der Schleussen.

Die ersten, im töten Jahrhundert erbauten, Schleussen• waren so gen’iumig, dass sie die grössten Fahr zeuge fassenkonnten, die auf jenen Flüssen, zwischen welchen maneine Verbindung herstellen wollte, üblich Waren. Nackdiesem Plane wurde der Kanal von liriare unter Hein-rich IV. und der mittägliche unter Ludwig Xl^gegraben. Die EtbauUng grosser Schüssen aber ist sehrkostspielig. Bei einer jeden Operation brauchen sie vielWasser. Es gibt viele Hügelketten, wo man, durch Bin*nen, ein für kleine Schleussen hinreichendes Wasser-Quan-tum auf die Wasserscheide hinbringen kann; aber nur we-nige, wohin man Wassers genug für die grossen zu lei'len vermag. Es lassen sich demnach an vielen Orten k 1 c >*nere Kanäle ziehen, wo grossere unmöglich wären*Ueherdies entzieht ein grosser Canal dem Ackerbau mehr iBoden, und kostet mehr Grab-Lohn. Es scheint mith' n 'dass die Vervollkommnung der Binnen-Schiffiärth darin b e " ;stehe, schmale Kanäle zu ziehen, die sich fast überall |anlegen lassen, und g r o s s e Schiffe, die immer schwer fort-zubringen sind, durc|t eine Reihe von kleinen aneinandetgehängten Fahrzeugen zu ersetzen, die sich den Krümrnun-