An tu. I. Cap. irv.
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Aus diesen beiden Umstünden, dass viele Versuchescheitern, und dass, wenn dies nicht geschieht, der Er-finder nicht Derjenige ist, weicherden Haupt vortheilVom Gelingen hat, lässt sich der Schluss ziehen, dnss eseine Art von Seibsfprellerei ist, sich im Gebiete der IUinstebuI kostspielige Versuche zu verlegen. Einige liefern einglückliches Resultat*); andere aber richten alltäglich vieleMenschen zu Grunde.
Billig sollte es daher auch deren Kosten tragen.
Wenn das Publikum es ist, welches zuletzt durchdie nützlichsten Entdeckungen gewinnt, so wird es wohll'eine Ungerechtigkeit seyn, ihm gelegenheitlich die K o-sten jener gewagten Versuche aul'zubürden, mittelst derenman solche zuweilen erkaufen muss: d. h. es wider-streitet der natürlichen Billigkeit nicht, dass die Re-gierung, als Verwalterin des Staatsvermiigens, sic be-zahle. Nur dann könnte sich das Publikum mit Rechtbeschweren, wenn dieser Verwaltungszweig Leuten anver-traut würde, welche die W ichtig li ei t einer Erfindung,oder die Nutzlosigkeit eines vorgeschlagcnen Mittels,nicht gehörig zu würdigen verstünden: weil in diesemFalle dem Publikum unaufhörlich zwecklose Ausgaben undunnöthige Verluste zugemuthet werden würden.
Die Maxime, dass sich die Regierung nichtohne Nachtheil in das Geschäft der Produc-Gon mischen kann, taugt sonach nicht zu einem Ein-wurfe hiergegen. Bei den Versuchen handelt es sich nicht
*) in einem Jahrhundert, wo Alles beurkundet — Alles auf-geschrieben und aufbewahrt wird, verewigen glückliche Erfindungenden Namen ihrer Urheber. Die J ac (| uar t - Webstühlc geben demNamen des Mannes , welchem man eine der grössten Vervollkomm-nungen der Seidenzeug - Fabrikation verdankt, die Weihe. D.uBaymo nd - lllau verewigt ebenso den Namen Desjenigen, welcherdiese Farbe zu bereiten gelehrt hat. S.
Dasselbe leisten die T e r n a u x - Zeuge dem hochverdientenEinfuhrer der Caschemirziegen und der Caschetnir-Fabrikation' inEuropa. Seine Zeuge sind schon jetzt einer der Haupt-Ausfuhr-artikei Frankreichs nach C a 1 c u 11 a ! M.