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Dritter Band.
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A bih. II. Cap. 3.

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Landern nnr um 2 — 3 Procent im Werthe verschieden.Allein es handelt sich hier ja nicht um das Verhältnis*des Geldwertes zum Gelde; sondern um die Vergleichungdes Geldes mit allen anderen Waaren. Wenn der Werthvon Letzteren, zu Geld angeschlagen, in England, imDurchschnitt, um ein Drittel höher steht als in Frank-reich, so sind 1 '/„ Milliarden Steuern dort keine stärkereSumme, als hier eine Milliarde*).

Die Grenze, wo, bei Erhöhung der Steuer, die Ein-nahmen des Fiscus zu steigen aufhören, wechselt nachden verschiedenen Steuern: d. h. nach der Art, wie sie an-gelegt werden; wovon in dem nächsten Capitel die Kodeseyn wird.

C A P 1 T E E IV.

Von der Anlegung der Steuer,

Di* Steuer muss immer durch eine Thatsache moti-»irt seyn.

w ir haben gesehen, dass durch die Steuer die Capitale,oder die Einkünfte, der Steuerpflichtigen getroffen wer-den sollen. Um aber die Letzteren nicht willllührlichzu besteuern, ist man genöthigt, ihre Abgabe bei Gelegen-heit einer Thatsache zu verlangen, welche der Forde-rung des Fiscus zur Grundlage dient. Dessen Beamtefordern die Grundsteuer, kraft der Thatsache, dassder Steuerpflichtige Eigenthümer eines Gru ndstücks voneinem gewissen Werth ist; die Gewerbsteu er, kraftder Thatsache, dass er ein Gewerbe treibt 5 Eingangs-zeile, wegen der Einführung dieser oder jener Waareu. s. w. Diese Thatsachen dienen der Steuer zu Gründ-et) Das Unglück Tür England liegt darin, dass eine wenigerstarke Bevölkerung, bei einem minder fruchtbaren Bodon, dennochebensoviele Steuern zahlt: vorausgesetzt jedoch, dass der Durch-schnitts-Preis der Dinge sich wie der Betrag der beiderseitigenSteuersummcn verhalte.