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Verbot, welches soviel ist als eine Steuer.
Um den WalHlschfang zu befördern, verbietet die eng-lische Regierung die Pllanzen-Oehle, welche man in Frank-reich in den Zuglampen brennt. Die Folge davon ist, dass»ine solche I.ampe, die dem Franzosen jährlich 60 Frankenkostet*), dem Engländer auf i5o zu stehen kommt. Mansagt, es geschehe dies zum Besten der Marine, und zur Ver-mehrung der Matrosen. Diesheisst, die Zahl der Matrosen durcheinen verlustbringenden Handel vermehren; besserwäre es, sie durch einen gewinnbringenden zu vcr»stärken. Will aber der Consument dieses Beleuchtungsstof,fes lieber entbehren, als jene Ausgabe (Von i5o Frankenper I.ampe) machen, so kostet die Steuer den Engländernjenen Genuss, welche diese Consumtion gewähren würde.In beiden Fällen ist das Opfer dasselbe.
Eine die Production unterdrückende Steuer.
Ein fleissiger Handwerker pflegte, — wie ich gehört,—bei Licht zu arbeiten. Er hatte berechnet, dass er dabei,den Abend hindurch, für 4 Sous Licht verbrenne, und durchseine Arbeit 8 Sous verdiene. Nun vermehrten aber zweier-lei neue Steuern: die eine auf den Talg, und die andereauf die Unschlittker/.en, seine Ausgabe für Licht um 5 Sous:so, dass diese den Betrag Hessen, was er dabei verdienenkonnte, überstieg. Sobald es Nacht ward, legte der Ar-beiter fortan die Hände in den Schoos; er verlor jene 4Sous, welche ihm seine Arbeit früher eintrug, ohne dass derFiscus aus jener neuen Steuer das Mindeste bezog. Ein sol-cher Verlust muss mit der Zahl der Handarbeiter in einerStadt, und mit der Zahl der Arbeitstage in einem Jahre,multiplicirt werden!
Die Steuer richtet in Spanien die Industrie zu Grunde.
Diese VVirkung ist übrigens allen übertriebenen Steuern
*) Vorausgesetzt, .dass sie, durchschniltsweise, jeden Abendvier Stunden brenne. Bekanntlich gewinnt man diesen schätzbarenBeleuchtungsstoflf durch Jiiederschlagnng des schlcumigen Bestand-teils der Pilanzenüble, mittelst der Schwefelsäure.