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Dritter Band.
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A n th. II. Cap. 5.

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strie schlägt tausenderlei Wege ein, um Werthe, die mangar nicht, oder schlecht, benützt hatte, zum Productions-Ge-Lrauche zu vernutzen. Es giebt eine Menge kleiner Erwerbs-zweige, die mit solchen Capitalen betrieben werden, wel-che nie zu Summen angehäuft und förmlich angelegt wor-den sind. Hört das Tabaksmonopol auf, so erzieht eheMenge kleiner Haushaltungen Tabakspflanzen rings um ihreHütte. Gestattet es die Salzsteuer*), so verdunsten tausendHaushaltungen dasSeewasscr in ihren Tiegeln, ohne anderesFeuer als das ihres Herdes, und ohne andere Handarbeiter,als die Glieder der Familie. In einem gewerbsasien und be-völkerten Lande staunt man über die Menge von Productio-nen, welche ohne ein bestimmt nachweisbares Capital Vorge-hen; und dennoch zugleich über die Masse von Werthen,W’elche reproductiv verwandt werden könnten, aber un-benützt liegen .bleiben. Die Industrie versagt sici der Pro-duction vielleicht ebensooft, als die Capitale der Industrie:icli meyne der wahren Industrie, welche mittelst der Ca-pitale producirt, nicht aber sie aufs Spiel setzt.

Die Steuer niithigt, die Capitale minder vortlicil-h al t a n zu 1 egen.

Wenn man aber auch mit den Anhängern der abstrac-to n Nationalökonomie annehmen will, dass die Productionsich immer nach der Grösse der Capitale richte, so könnendiese selber doch nicht läugnen, dass die Steuer die Capita-listen zwinge , ihre Fonds einem Geschäftszweige, den siefür den vortheilhaftestea hielten (weil sie ihn sonst nicht vor-gezogen haben würden), zu entziehen, um ihn einem min-der einträglichen zuzuweaden. Dies ist nun aber gerade derNachtheil, den sie selber dem Verordnungs-Systehie zumVorwurf machen: nur mit dem Unterschiede, dass bei demVer or d n u n g s-S y s t eme der Fiscus durch seine Steu-ern **) doch wenigstens etwas gewinnt: während er in demvorliegenden Falle Schaden stiftet, ohne etwas zu be-kommen.

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*) Deutlidicr gesagt: das Salzregat.

**) Nämlich Aus- oder Eiugangszülle.

M.

M.