Band 
Dritter Band.
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420
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Anhang.

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»Wie kömmt es, dass einer Nation (der englischen), die»mehr als jede andere mit Rohstoffen, Maschinen undWerk-»zeugen, mit Wohnungen und Lebensmitteln versehen ist;»welche thätige und verständige Producenten in Menge»hat; die alle Mittel zum Wohlstände zu besitzen scheint,»und (wenigstens was die Mehrzahl ihrer Angehörigen be-»triilt) mehr Entbehrnissen unterliegt, als andere, schein-sbar minder wohlhabende Nationen: — wie kömmt es,»Trage ich, dass .dieser Nation die Früchte ihrer Arbeit,»und zwar einer beharrlichen und ergiebigen Arbeit, aul»räthselhafte Weise fortwährend entzogen werden , ohne»dass ein gewaltsamer Aufruhr der Naturkrälte die Schuld»davon trägt'? Man trifft bei ihr Liebe zur Arbeit, Un-»ternehmungsgeist, die nüthigen Kenntnisse: kurz Alles;»— nur nicht den Wohlstand. Woher diese Widersin-»nigkeit im Menschengetriebe? Dass wilde Horden ohne»Industrie, und der Trägheit hingegeben, an Allem Mangel»leiden, darf nicht befremden; dass aber eine höchst ge-»werbsame Gesellschaft Alles entbehren muss , ist gewiss»eine sehr verblüffende Erscheinung*).«

Die Einkünfte der Producenten werden durch die

Steuer verkümmert.

Will man sich die traurige Erscheinung, welche derangeführte Schriftsteller bezeichnet, und die jedem Staats-wirthschafts-Kundigen vom Continente, bei Reisen durchEngland, auffällt, entrnthseln, so wird man auf den Glau-ben geführt, dass es diesem Lande, in der That, keines-wegs an Producten fehle; wohl aber an hinreichendemEinkommen zu deren Ankauf. Ich spreche hier nichtvon jenen riesenhaften Einkünften, welche die Rei-chen aus einem gewaltigen Güterbesitz, aus einem mäch-tigen Capital, oder von der Gunst des Hofes beziehen;sondern von demjenigen Einkommen, welches durch unab-lässige persönliche Thätigkeit und aus productiv angeleg-ten Capitalen gewonnen werden muss: denn dies ist die

*) Thompson’* iuquiry into the distribution ofw e al t h, S, i5.