Abth. II. Cap. 8.
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Quelle der Einkünfte der grossen Mehrzahl der Bevölke-rung. Dieses Einkommen wird nun aber durch die For-derungen des Staates unzulänglich gemacht.
Gehen wir auf einige Grundsätze zurück.
Die Steuer ist ein Theil de? Productionskosten.
Die Steuer, welche der Producent zahlen muss, bildeteinen Theil seiner Productionskosten, und diese ihm ent-gegentretende Schwierigkeit kann er nur durch Bezahlungeiner gewissen Summe beseitigen. Da er nun aber blos solange zu produciren fortfahren kann, als ihm alle Kostenseiner Production (seiner Mühe mitinbegriffen) wieder ersetztwerden, so muss er offenbar den Preis seiner Pro-ducte erhöhen, und auf diese Art wenigstens einen be-deutenden Theil der Steuer auf seine Konsumenten übet'-,wälzen*).
Die Erhöhung des Preises mindert die Nachfrage.
Man hat gesehen, dass der Producent, in den meistenFällen, de# Preis seines Productes nicht um den ganzenihm abgefordesten Steuerbetrag erhöhen kann: denn dieFolge jeder Vertheurung ist eine Verminderung der Nach-frage und der Consumtion. Der Grund davon springt indie Augen: die Steuer erhöht den Ver k a u f- W e rth desProductes; nicht aber zugleich auch die Einkünfteder Consumenten**). Nun hann aber diemnverstärkte
Ich spreche hier von einem reellen Preise: der Werth desSilbers und der Münze, womit das Product bezahlt wird, sev , wel-cher er wolle. Aller Kauf und Verkauf ist, wie bekennt, auf einenTausch in natura zurückfiihrbar; und wechselt man zwei l’ro-ducte gegeneinander aus, SO tauscht man im Grunde die Pro-ductionskosten aus, denen dieselben ihr Dasein verdanken.Polglich: wenn ich sage, die Steuer vertheure ein Product, so be-haupte ich, dass sie dasselbe verlliQure, ob man es nun mit Silber,mit Blei, mit Getreide, oder mit Arbeit, bezahle.
**) ÄIa n hat stets im Auge zu behalten, dass ich hier, so wieim ganzen Verlaufe dieses Werkes, unter Einkommen den Nutzenoder Gewinnst verstehe, welchen Jeder aus dem Betriebe seines Ge-werbes, aus seinen Ländereien, oder seinen Cnpitalen, zieht. Dieje-nigen , welche ihre Ausgaben nicht aus dein Ertrag ihrer Produc-