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Äbtii. il. Cab. 91.
»zu ihre t Bezahlung**). Warum hätten sie auchnicht träge seyn sollen? Konnten sie ja doch dieFrüchte ihrer Arbeit nicht in Frieden gemessen. Zogensie einiges Yieh gross, düngten sie ihr Feld , vermehrtensie ihr Ackergeräthe, richteten sie ihre Wohnung etwasreiner und hübscher ein, so wurde sogleich ihre Steuer*fjuote erhöht. Daher Verschwand der Wetteifer, ein klei-nes Capital aufzusammeln, — einen kleinen Vorrath vonMöbeln und Geräthschaf'ten. Diese Unmöglichkeit hat Ein-fluss auf die Sitten. Der Bauer gewöhnt sich an einviehisches Leben ; er wird gleichgültig gegen jene Genüsse,die den civilisirten Menschen charakterisiren; und daräuserklärt sich so Manches, was des Beisenden Äuge ver-wundert.
Sie schaden der Production durch Schmälern iig
der Consumtion.
Diese traurigen Folgen sind, — ich wiederhole es, —nicht allgemein ; eine allgemeine und unvermeidliche Wir-kung der Steuer aber ist die Erhöhung der Productions-kosten, welche eine Steigerung des Preises und eine Min-derung des Productionsquantums nach sich zieht. Ricardound seine Anhänger halten mir entgegen, die Kosten wür-den von den Consumenten wiedererstattet, und die Steuermindere deren Zahl nicht: denn die Consumtion Derer,welche von der Steuer leben, ersetze diejenige, welchedie Steuerpflichtigen sich versagen müssen. Allein ichhabe gezeigt, dass die Steuer die Summe der Einkünftenicht vergrössere; dass sie blos den einen Consumenten andie Stelle eines andern setze, dem Paul das EinkommenPeters zuwen^ c i un ^ dass man mit einCr sich gleich-gebliebenen Summe von Einkommen nicht das näm-liche Quantum von Producten kaufen könne, wenn diesenoihWendig im Preise gestiegen sind.
Dia Steuern schaden dem gegenseitigen Verkehre.
Abgesehen von dieser allgemeinen Wirkung derSteuern, thun verschiedene Steuern der Production noch
*) Pinans-Verwaltung: Bti. I. S. i8.j.