Band 
Dritter Band.
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An in. 111. Cap. i.

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ohne sich seinen Sinn klar zu denken, ln der National-ökonomie versteht man unter dem Ausdrucke Cireulationden Uebergang des Geldes, oder der Waaren, von der einenHand in die andere, mittelst des Tausches. Man bildet sichein, dass die Gesellschaft um so lebenskräftiger und gesündersev, je allgemeiner und rascher der Umlauf der Werthe vorsich geht. Dies ist richtig, wenn dieser Umlauf die Verfer-tigung der Producte fördert; unrichtig aber, wenn er deincirculirenden Gegenstände keinerlei weitere Brauchbarkeit,keinerlei weiteren Werth, beibringt *).

Welche Cireulation heilsam ist

Kauft ein Raffineur rohen Zucker, um ihn in Zuckerluitezu verarbeiten, so ist es für die Gesellschaft, wie für ihnselber, vorteilhaft, dass er den Ankauf sobald vornimmt,als er Fonds zu seiner Verfügung hat; dass die Arbeitenseiner Fabrihe rasch vor sich gehen, und dass er seine Pro.ducte verkauft, sobald sie fertig sind, um desto früher dieErzeugung neuer Producte beginnen zu können. l)a seinCapital kürzere Zeit beschäftigt ist, sind seine Productions-hosten geringer, lind der Consument erhält das Product wold-feiler, ohne dass der Gewinn des Manufacturisten dadurchgeschmälert würde. F.ine s o 1 che Cireulation ist eine nütz-liche, und ihre Raschheit ein Zeichen des Wohlstandes.

Welche Cireulation schädlich ist.

Agiotirt man aber mit dem Zucker: kauft und ver-kauft man ihn, ohne den Werth der Waare zu erhöhenso ist diese Cireulation für den Volksreichthuni verderb-lich. Wenn sie den Zucker nicht verteuert, so. verur-sacht sie Denen einen Verlust, welche sich auf diesefruchtlose Arbeit verlegt haben; vertheuert sie ihnaber, so trifft der Verlust den Consumenten, welchereinen höheren Preis zahlt, ohne eine neue Braüchbar-heit zu empfangen.

F.benso verhält es sich aber mit der Cireulation derStaatspapiere. Wie die der Marken auf einem Spiel-

*) Siehe Band l, S. 5aj.

U.