Band 
Dritter Band.
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A a u a iv g.

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Begreiflich ist es allerdings, dass eine Regierung, welcheGeld aufborgen möchte, einen beständig oüenen Markthaben will, wo sie — ob nun zu diesem, oder zu jenemPreise — zuverlässig ein Capital bekömmt, wenn sieanders eine Rente anbietet. Ohne diese Entrichtung wür-de kein Bancpiier es wagen, sich mit der Regierung ein-zulassen, weil er nicht versichert wäre, das von ihrGehauitean das Publikum Wiederverkäufen zu können. Ueberdies istder Stand des Curses weder für den einen, noch für denandern der contrahirenden Theile ein Object von entschei-dender Wichtigkeit. Mag er hoch oder nieder stehen, sokann der Banquier sein Angebot machen, und der Ministeres annehmen. Es genügt, zu bemerken ,■ dass, weil der Mi-nister, der Stand des Curses mag seyn, welcher er wolle,immer die nä'mlicheSumme haben will, derselbe weni-ger Renten zum Verkauf ausbiete, wenn der Curs hochsteht, und mehrere, wenn der Curs niedrig ist. Damitnun demnächst Dasjenige, was man, ziemlich grundlos, denöffentlichen Glauben nennt, unverletzt bleibe, er-füllt der Steuerpflichtige, welcher nichts verspro-chen hat, die vom Minister eingegangenen Verbindlich-keiten ! —

Geheime Speculationen.

Nicht unmöglich wäre es, dass zu diesem eingesteh-baren Motive, die Agiotage zu dulden, und sogar zu be-günstigen, hin und wieder sich noch andere, geheime,nicht minder gewichtige, gesellten.

Man begreift, wie i-fe Minister, durch Mäkler, die ihnenanscheinend fremd sind, auf Lieferung verkaufen können,wann sie ein Fallen des Curses vorhersehen, und wiederkaufen, wann sie Grund haben zu glauben, dass die Fondssteigen müssen. Was sie dabei gewinnen, geht für An-dere verloren. Man kann sie mit Spielern vergleichen, wel-che so sitzen, dass sie die Unterseite der Karten s«hen,

die Politik der unumschränkten Herrscher begünstigen; unI ^dem Streben der nach Unabhängigkeit und Wohlstand ringend®“Völker entgegenarbeiten.