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Dritter Band.
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An tu. 1U. Cap. 3.

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welche ihren Mitspielern verborgen bleibt; oder auch mitFechtern, welche es mit Gegnern zu thun haben, denen dieAugen verbunden sind. Jene Thoren, welche sich in diesgefährliche Spiel einlassen, bann man nur bedauren. Seit>8i5 ist es in der Macht eines jeden Ministers an den ver-schiedenen Höfen Europens gestanden, unermessliche Schätzezu sammeln, ohne seine .Ehre, geschweige denn seinen Hopfzu gefährden. Wenn Einige diesen Verlust erfahrenhaben, so geschah es aus anderen Ursachen.

Gefährlichkeit <1 er B ii r se n spi c 1 e.

Aller dieser Nachtheile ungeachtet haben die Börsen-spiele den Reiz aller Lotterieen: — den Reiz, welchen einschneller Gewinn dem Spieler vorgauhelt. Man sieht umsich her Leute, die viel Aufwand machen, eine grosse Rollein der Welt spielen; man schmeichelt sich, ebenso glück-lich oder geschieht zuscyn; man heftet seinen Blich aufden glänzenden Köder, den das Glück vorhält, und gewahrthiervon geblendet, den Abgrund nicht, der in der Mitte liegt.Die Zahl der Familien, welche seit einigen Jahren durch dieBürsen-Speculationen ins Verderben gerathen sind, ist wahr-haft schaudernd. Die öffentlichen Lotterieen saugen dieArmen aus, und verleiten dieselben oft zum Diebstahl;die von der Polizei in Pacht gegebenen Spielhäuser rich-ten das Vermögen der Mittelklasse zu Grunde; und dieAgiotage bringt die Ilandlungshäuser und die reichenCapitalisten zu Sturz. — Es ist dies eine traurige Zugabezum Systeme der Änlehen und des öffentlichen Credits.

Die Staatsrenten sind niefjt der alleinige Gegenstandder Agiotage. Man treibt dieselbe auch mit Branntwein,Behl, Kaffee: d. h. man macht sich anheischig, eine gewisseQuantität dieser Waaren an einem bestimmten Tage liefern°der annehmen zu wollen. Nicht als ob man dabei wirklichhäufen oder verkaufen wollte; sondern am festgesetzten Ter-mine wird der Handel dadurch ins Beine gebracht, dass mandie Differenz zwischen dem bedungenen und dem lau-fenden Preise bezahlt, oder aber empfangt. Man wettet da-hei, dass der Preis dieser Waare in der Zwischenzeit stei-

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