Abtu. III. Cap. 3.
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Vergleichen wir die Ausgben, worein der letzte grosseKampf England und Frankreich gestürzt' 1 hat, mit denVortheilen, welche Beide daraus gezogen haben, so er-giebt sich folgendes: England hat durch Vermittlungseines Ciedits, nur in den Jahren 179!! bis 1818, in conso-lidirten Renten und Schatzkammer-Scheinen , nach Abzug8er durch Rückkauf getilgten Summen , eine Schuld con-trahirt, die, dem Capitale nach, nicht weniger denn 10,700Millionen Franken beträgt: eine Schuld, welche den jähr-lichen Aufwand dieses Staates verdoppelt, dessen Einwoh-nern, — mit Ausnahme der Reichsten, — jede Consumtionerschwert, und das Volk so sehr erschöpft, dass es ihm,olmgeachtet des Spornkitzels von seinem Nationalstolze,nicht mehr gelingt, auf die grossen Angelegenheiten vonEu ropa einzuwirken. Frankreich hat dagegen mit einer al-lerdings viel zu grossen Schuld , die jedoch , dem Capitalenach, kaum 4000 Millionen beträgt*), eine constitutionelleRegierung, Gleichheit der Rechte und der Steuern, «inüberallgültiges Gesetzbuch, die Pressfreiheit, und einemerkliche Verbesserung des Unterrichtes errungen.
Man muss die ausserordentlichen Ausgaben je tu derZeit bestreiten, worin sie notluv endig werden.
Die besten Staatswirthe von England haben die Frageerörtert, ob eine Nation ausserordentliche Ausgaben, wiedie zu einem Kriege, klüglicher durch Anleihen bestreite,oder durch Steuern: d. h. durch Beiträge, die zur Zeitdes Krieges selber erhoben werden, und mit dem Friedenauf hören ; oder durch minder starke, aber dauerndeUnd progressive, Beisteuern, welche nur zur Zahlungder Zinsen für die jährlichen Anlehen bestimmt sind.Sie Alle haben einstimmig die Steuern den Anlehen vor-gezogen.
f*er ordentlicheAufwand betrügt ebensoviel als derausserorden tl ich e.
Will man^den bequemsten, zugleich aber verderblich-
*) Dabei sind i 3 oo Millionen für den spanischen Krieg im Jahr 182^und für dip den Ausgewanderten gegebene Entschädigung mitbegriffen.