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Dritter Band.
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Ab th. 1Y. Ca i>. 1.

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Worte im Wörterbuche. Es sind dies noch heine Wahr-heiten: sie müssen sich verketten, miteinander verbin-den, wenn Ideen daraus hervorgehen sollen. Wer da sagt:»Ich halte mich an die Thatsachen, sie sind»die ganze Nationalökonomie,« kann uns nichtslehren: ausser etwa, dass er weder die Thatsachen, nochdie Nationalökonomie, gehörig kenne.

Nutzen der Statistik.

Wollte man aber auf der anderen Seite behaupten,die Nationalökonomie könne gar nichts aus der Statistikschöpfen, so wäre dieser Schluss allzu unbedingt. AlleWahrheiten stehen in irgend einer Verbindung. Die an-haltende Zusammenstellung einzelner Thatsachen in derStatistik kann über deren Ursache Aufschluss geben, undüber die Kette, welche dieselben verbindet, röcht verbrei-ten. In der grossen W 7 erkstätte der Gesellschaft dürfenwir diejenigen Versuche, deren Ergebniss uns am lehr-reichsten seyn würde, nicht nach Belieben wiederholen:sie sind zu theuer und zu gefährlich. Die Liebe zurWissenschaft hat eifrigen Gelehrten das Gesicht, sogarauch das Leben, gekostet. Solche Experimente aber, wodas Leben mehrerer tausend Menschen, das Schicksalganzer Nationen — und manchmal ganz erfolglos —gefährdet werden kann, sind allzu gewagt. Wir müssensie daher durch Beobachtung jener E.rsclieinungen er-setzen, -die der gewöhnliche Lauf der Dinge herbeiführt;um dies aber mit Erfolg zu thun, müssen wir dieselbein ein k u n s tgerech tes Verzeichniss zu bringen wissen,wie die Methodik der Staatskunde dies lehrt.

Beispiele.

So können wir uns die Ueberzeugung von der Mög-lichkeit verschaffen, ganze Provinzen mit einem geringe-ren Kostenaufwand , als zur Bildung einer entfernten Co-lonie erforderlich ist, fruchtbar und volkreich zu machen.Die an einem einzelnen Ofte wahrgenommenen günstigenErfolge gönnen umfassenderen Berechnungen zurGrundlage dienen. Der Nutzen, welcher für eine einzelne