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Akhamg.
Gemeinde ans der Anlage einer neuen Strasse entsteht,gibt einen Begriff von dem Wohlstände, der sich überein ganzes Land verbreiten bann.
Die Grundsätze sverd en durch d ie Reiultate bestä-tigt.
Die Statistik liefert wichtige Bestätigungen von be-strittenen Grundsätzen. Unwissenheit und Schlendrian be-haupten noch heutzutage, selbst in den VereinigtenStaaten: die Ausfuhr begründe den Wohlstand, dieEinfuhr aber den Ruin eines Landes. Die National-ökonomie beweist dagegen, dass ein Land durch den aus-wärtigen Handel nur insofern gewinne, als, im Gegen-theil, die Summe seiner Einfuhren die Summe seiner Aus-fuhren übersteigt. Dafür sprechen nun aber auch zweiTh at Sachen, die nicht minder erwirsen sind: nämlicherstens, duss die Waaren, welche die Vereinigten Staateneiniühren, mehr werth sind als diejenigen, welche sieaustühien; und zweitens, dass eben diese Staaten immermehr aufblühen. Dieses doppelte Ergebniss ist für die-jenigen unerhläibar, welchen die Grundsätze der National-ökonomie fremd geblieben sind; während sie Denen, wel-che sich damit bekannt gemacht haben, sehr begreiflicherscheinen *).
Durch statistische Untersuchungen und verstän-dige Ueberlegung hat man sich in England überzeugt,dass die Zahl der Armen umsomehr gestiegen sey, jemehrOpfer man aufgeboten hat, um dieselbe zu vermindern.
Der Grund, warum man die Firtdelhäriser vermehrthat, lag in der Absicht, den Armen allen Vorwand abzu-schrieideo, sich ihrer unglücklichen Kinder durch grösse-rer Verbrechen zu entledigen. Ganz kürzlich aber hatein geschickter Statistiker (v. Guroff) durch einfachestatistische Tabellen bewiesen, dass gerade in denjenigenLändern, wo keine Fimielhäuser bestehen, die wenigstenKmdstiiorde Vorfällen**). Eine, jeglichem Reisenden auf*
*) Siche Hand It. S. 3ß9- M.
**) „Mainz hatte früher keine Anstatt dieser Art, und von 1799„in bia tän (also in 13 Jahren) wurden daselbst nur 30 Kinder