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Dritter Band.
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An U:* ns.

Flciss übrigens alles Lob verdienen, hat, über Schott-land allein, eine Masse von Nachrichten gesammelt, diezuerst in 5o grossen Octav-Bänden von sehr engem Druckherauskamen, die er sodann auf 2» Bände herabschmolz,welche, nach vieler Mühe und Arbeit, im Jahr >799 fertigwurden, und deren Inhalt ein Jahr später wohl grössten-theils der Wahrheit nicht mehr entsprach. Nach diesemMasstabe würde eine Statistik von ganz Europa mehr als1000 Bände füllen ; und da zu bezweifeln ist, dass sichallenthalben derselbe Eifer, wie in Schottland, findenwürde, die jeden einzelnen Ort betreffenden Nachrichteneinzusamrneln, und nach einem gemeinschaftlichen, Mit-telpunkte zu befördern, so darf man glauben, dass einesolche, ganz Europa umfassende, Statistik, die nur be-währte Thatsachen angeben sollte, mehr Lücken,Unrichtigkeiten und falsche Angaben enthalten würde, alsirgend ein ^anderes Werk.

Da überdies, dem Obigen zufolge, der Inhalt derStatistik aus Thatsachen besteht, welche mit jedem Jahre,mit jedem Tage sogar, Abänderungen erleiden, so müssteman häufig, mit neuen Kosten, neue Materialien sammeln,deren Druck besorgen u. s. w., bis der Bände so vielewürden, dass sie, eben wegen ihrer U eher zahl, gänz-lich nutzlos wären.

Oie Ein Sammlung von statistischen Notizen istschwierig.

Schottland ist ein nur wenig ausgedehntes und gutverwaltetes Land, worin der Geist der Ordnung und einvaterländischer Sinn einen wohlthätigen Einlluss ausüben.Die presbyterianische Geistlichkeit ist sehr aufgeklärt, undüber das ganze Land so verbreitet, dass auch das ge-ringste Dorf seinen Prediger hat Dadurch ist Denjenigen,welche sich mit Einsammlung von statistischen Notizenabgeben wollen, sehr viel, und vielleicht mehr als in ir-gend einem andern Lände vorgearbeitet. Auch ist denmeisten statistischen Wei hen nicht leicht Glauben zu schen-ken. Die Verfasser derselben schreiben nur zu oft Einer