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den Anderen ab; der Letztkommende beruft sich auf seinenVorgänger. Aus welcher Quelle hat aber Dieser wohlgeschöpft? Man ist nicht selten auf die unbestimmtestenund iliichtigsten Angaben beschränkt, um Muthmassungen zubegründen, von denen man sodann, »wie von ausgemachtenThatsachen, ausgeht. Lavoisier: sicherlich einer der ge-wissenhaftesten Schriftsteller dieses Faches, gesteht selber,dass die Resultate der statistischen Forschungen nie zuver-lässig seyen; und, — gleich als ob er bestimmt gewesenwäre, die Wahrheit dieser Behauptung durch sein eige-nes Beispiel zu beweisen, behauptet, kraft eines Raisonne-ments, woreih ich ihm hier nicht folgen kann, dass inFrankreich jeder Kopf, im Durchchsnitte, jährlich no Livrestournois consumire oder verspeise; und zieht daraus denSchluss, dass das Landwirthschafts-Einkommen von ganzFrankreich jährlich einen Werth von 2, 75 o,000,000 Livreshabe. »Die französischen Statistiker,« sagt dagegen Ar-thur Young, ein eben.o gewissenhafter Schriftsteller,»haben das Einkommen ihres Landes hauptsächlich aus dem»Ertrage gewisser Abgaben, und aus der Quantität der ver-»zehrten Nahrungsmittel, berechnen wollen. Sie hät-»ten kaum einen schlechteren Rechnungsansatz wählen, und»ebensogut, zum Behuf ihres national-ökonomischen Calculs,»die Sterne am Himmel zu Rath ziehen können.« Er selberberechnet sodann, nach einer Basis, die er für zuverläs-siger hält, das Landwirthschafts-Einkommen von Frankreichzur selben Zeit, auf 5,240,000,000 Livres. Da hätten wiralso zwei, durch ihren Scharfsinn und ihre Wahrheitsliebegleich-sehr ausgezeichnete Männer, deren Angaben, in Be-zug auf eine gleichzeitige Thatsacke, sich wie 1 zu 2 ver-halten.
Mangelhaftigkeit der officicllcn Angaben.
Das Schlimmste ist, dass die statistischen Forscher,welche sich oft nothw'endig an die Regierungs-Behör-den wenden müssen, von diesen Documente erhalten, die,ungeachtet ihres ofiiciellen Charakters, nicht mehr Glaubenverdienen als andere. Die schwebende Staatsschuld, welche