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klasse, und gelangt nur allmählich zu den beiden äusser-sten Klassen, die, mit der rohen Gewalt ausgerüstet, sich nurlangsam den Geboten der Vernunft unterwerfen.
Sonach war jedes Volk nur darauf bedacht, durch Ge-walt, oder durch List, von den inländischen Märkten dieProducte des Auslandes auszuschliessen, und diesem Aus 1 -lande seine eigenen Erzeugnisse zu verkaufen *). Man hatdie Ausfuhr der Rohstoffe verhindert: in der Absicht, derenWerth vorerst durch die Verarbeitung erhöhen zu lassen,und dadurch grössere Summen vom Auslande hereinzuziehen.Man hat den Manufacturen das Monopol der inländischenConsumtion ertheilt, und fiir die Ausfuhr ihrer Productesogar Belohnungen und Prämien bewilligt**).
Dieses System hat die National-Eifersüchteleien, wennnicht erzeugt, so doch genährt und gesteigert, und den ver-schiedenen Völkern, um sich gegenseitig zu berauben, dieAnwendung der List, in Ermangelung der Gewalt, an-geraJien. Es hat die Hindernisse, wodurch der gegenseitigeVerkehr verkümmert wird, vermehrt, und Heere von Zoll-bedienten geschaffen, die mittelst der Production bezahltwerden müssen: nicht, um derselben zu dienen, sondern, um
*) Man erinnert sich, dass die besser erkannte Natur der Dingeseitdem gelehrt hat, dass die Einkäufe, welche wir im Auslandemachen, nur mit den Productcn unseres Bodens und unserer Indu-strie bezahlt werden können; dass die edlen Metalle nicht wandern,um Rechnun gssaldi’s zu zahlen, sondern blos, um sich an die-jenigen Orte zu begeben, wo sie höheren Werth haben; dass derGewinn, den wir in unserem Handel mit dem Auslande machen, imDeberschusse des cingcfiihrten Werthes über den ausgefuhrten be-stehe; und dass, in welcher Form die Einfuhr auch geschehen mag,sobald sie nur den nämlichen Werth hat, unsere Gcwinnste gleich-reell und unsere Capitalc gleichwahrhaft wiedererselzt seyen.
' Der Leser weiss, dass der Totalwerth eines rohen, oder ver-arbeiteten, Productes in den Gewinnsten besteht, die, zusammenge-nommen, dem Werthe desselben gleich sind. Bei gleichem Werthe-hat man also au den verarbeiteten Producteu nicht mehr Gewinnst«erzielt, als an den rohen.
Was die Prämien betrifft, so sind sie nichts Anderes als ein,den Ausländern, auf Kosten der Steuerpflichtigen, gemachtes Ge-schenk.
III.
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