A n ii * n o.
Gio
dem Anderen aber einzig in diesem Werthe, ganz ab-gesehen von dem Stoffe. Allein die Natur der Dingebleidet sieb nicht in solch einfache Formen, und lässt keineso unbedingte Aussprüche zu. Der Grund hievon ist vonuns nachgewiesen worden; und die Gefährlichkeit der unbe-dingten Grundsätze konnte'der Leser fühlen, als er gesehenbat, wie, kraft strenger Folgerungen, das F.ine dieser Sy-steme dem Boden die ganze Last der Steuer auflegcn,das Andere dagegen ihn gänzlich davon befreien, will.
Ich bann hier in die 1,ehren der Physiokraten des lötenJahrhunderts und in die Schlüsse, welche sie daraus ziehen,nicht weiter eingehen: man muss sie in den zahlreichenSchriften suchen, welche deren Darstellung oder Bekäm-pfung beabsichtigen. Ich beschränke mich auf die Bemer-kung, dass diese Lehren, mit Ausnahme derer, welche sichauf die Steuer beziehen, fast alle dem allgemeinen Besten•zuträglich, sowie einer gesunden Politik und einer gutenMoral angemessen, sind. Sic gelangen zu Schlussfolgerun-gen, welche denjenigen ähnlich sehen, worauf die neustenFortschritte der Wissenschaft die Publicisten geführt haben;aber freilich aus anderen Gründen*).
Die Menschen ändern ihre Meinung kaum anderswo alsin ihrer Jugend. Wenn man auch, in einem gewissenAlter, noch richtige Ansichten von solchen Dingen erwerben
*) Sie glaubten z. B., es sc^ gut, die Productionskosten, wo-durch der Reinertrag verkümmert wird, von dem allein, ihrerMeinung nach, die Gesellschaft lebt, so weit wie möglich zu ver-mindern. Die Staatswirthe unserer Zeit verlangen dieselbe Indu-strie-Freiheit, um die Productionskosten vermindert zu sehen: weil,nacli ihrer Meinung, die Gesammtheit der Consumenten, d. h. dieGesellschaft, umso reicher ist, je wohlfeiler die Producenten,zufolge der geringeren Productionskosten, die Producte ablasscnkönnen. Zufolge einer lnconsequenz aber, die daher rührt, dass dieAnhänger von Quesna^ die Natur der Reichthümer nicht gehörigergründet hatten, wollen sie, dass die Landbau-Producte theuer»ejen, damit der Reinertrag umso grösser ausfalle.
Man sehe im Band II, S. 171 ff., dass es nur in Bezug auf d'*Interessen der Einzelnen einen Reinertrag gibt; und dass dieGesellschaft von ihrem Roherträge lebt.