Band 
Dritter Band.
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An tu. IV. Cai*. 4-

* 5o<)

Willen unabhängigen, Grundsätze der Wissenschaft von denAbsichten der Regierungen scharf geschieden hat. Dadurchsind die wahrheitsuchenden Männer aller Partheien gegendiese Wissenschaft unfeindselig gestimmt geblieben.

Ibrahim-Pascha kann sio sogut studiren wollen,wie Herr lluskisson. Wenn Erstem- weniger aufgeklärtist als der Andere, so hat er wenigstens die Macht nicht,festgestellte Wahrheiten zu erschüttern; und Niemand kanndie Menschen dafür verantwortlich machen, wenn dieGrundsätze seinen Absichten widerstreiten. Es war für Die-jenigen , welche sich von eigennützigen Absichten leiten las-sen , sehr bequem, den Widerstand, so sie erfuhren, ihrenGegnern Schuld zu geben. Jetzt bleibt ihnen nichts wei-ter übrig, als richtige Beobachtungen anzustellen und rich-tige Schlüsse zu ziehen, wenn sie Gehör finden wollen.

Ich komme auf die Schule von Quesnay — die Phy-siobraten zurück. Man kann derselben noch den weite-ren Vorwurf machen, dass sie allzuoft mehr von metaphy-sischen Raisonnemenls, als von unmittelbaren Beobachtungen,ausgegangen sey: einen Vorwurf, desseu sich übrigens aucheine n e u er e Schule *), wenngleich mit minder schädlichemErfolge, schuldig gemacht hat.

Was diejenige Lehre von Quesnay’s Schule betrifft,wodurch sie den Satz aufstellen will, der Boden allein seyproductiv: er mag nun die Güter ohne Zuthun des Men-schen erzeugen (wie die Metalle, die Thiere und das Was-ser), oder im Gefolge von einer Bearbeitung; so hatdieses Schulsystem späterhin ein Gegenstück an dem Sy-stem erhalten, wornach keines unserer Güter von demBoden kömmt, sondern alle Güter die Frucht der Arbeitsind.

Ihr Widerspruch rührt blos daher, dass man sich überdie Güter, wovon es sich handelt, nicht verstä.ndigt hatte.Nach dem Einen dieser Systeme bestehen die Güter in denStoffen, worin deren Werth enthalten steckt; nach

>) Nämlich die von Ricardo;

M.