Meridiankreis.
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schlossenen Lage des Instruments läfst sich doch die Axe AB,sammt dem Fernrohre und äufsern Kreise, noch etwas weni-ges drehn, und zwar durch Hülfe einer, feinen horizontalenSchraube a' f, und durch diese feine Drehung kann man esleicht dahin bringen, dafs das bereits durch die vorhergehen-de grofse und freie Drehung in das Feld des Fernrohrs gebrachteGestirn nun auch genau auf den mittlern, horizontalen Fadenzu stehn kommt, der in dem Brennpuncte des Fernrohrs aus-gespannt ist. Wenn man auf diese Weise den erwähnten Fa-den genau auf den Stern gestellt hat, so liest man, in die-sem Stande des Instruments, die Verniers des Kreises abund erhält so die gesuchte Höhe des Sterns, wenn man an-ders schon denjenigen Punct des Kreises kennt, der dem Ze-nith des Beobachters entspricht.
Bei dieser Beschreibung des Meridiankreises sind mehrerekleine, aber nicht unwesentliche Vorrichtungen absichtlichübergangen worden, um den Vortrag durch Ueberladung nichtundeutlich zu machen. Wir wollen nun die vorzüglichstenderselben kurz nachholen.
Das Instrument soll so aufgestellt werden , dafs die hori-zontale Drehungsaxe AB genau von Ost nach West, also auchdie auf diese Axe senkrechte Ebene der beiden Kreise, so wiedie mit dieser Ebene parallele optische Axe des Fernrohrs ge-nau in der Ebene des Meridians liegen, woher eben das In-strument seinen Namen hat.
Die Rotationsaxe ist ihrer Länge nach, so wie auch diebeiden Pfeiler in derselben Richtung, durchbohrt, um dadurch,mittelst einer an der andern Seite des Pfeilers angebrachtenLampe, das Innere des Fernrohrs zu beleuchten und dadurchdie erwähnten Fäden, bei nächtlichen Beobachtungen, sicht-bar zu machen. Zu diesem Zwecke ist im Innern das Fern-rohrs, jener durchbohrten Oeffnung gegenüber, ein metallener,elliptischer Ring von einiger Breite angebracht, der das Lichtder Lampe auffängt und dasselbe in der Richtung der Längedes Fernrohrs auf jene Fäden reflectirt oder vielmehr dadurchdas ganze Innere des Fernrohrs erleuchtet, so dafs man dannjene Fäden als dunkle gerade Linien auf dem hellen Feldedes Fernrohrs sehn kann.
Da ferner ein kostbares Instrument dieser Art viele Jahredurch in immer gutem Zustande erhalten werden soll und da