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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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1790
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Merid iank'reis.

vor allem za besorgen ist, dafs die cylindrischen Enden derAxe A B durch das bedeutende Gewicht des Instruments ab-gerieben werden, wodurch diese Axenenden ihre gehörigeForm und das Instrument selbst seine Brauchbarkeit verlierenwürde, so ist durch Gegengewichte R, R’ und S dafür ge-sorgt, dafs das ganze Instrument in den beiden Puncten Annd B nur mit einem sehr kleinen Theile seines Gewichtesin seinen beiden Metalllagern aufliege, wodurch daher die Rei-bung der Axenenden ungemein vermindert wird. Diese mitBlei angefüllten Gewichte sind nämlich mit der RotationsaxeAB auf folgende Weise in Verbindung gesetzt. An der SeiteB der Axe ist eine metallene Stange r angebracht, die vonihrem untern Ende in einen Ring ausläuft; die Oeffnung die-ses Ringes ist bedeutend gröfser, als die Axe A B an diesemOrte und an dem innern Stande dieses Ringes, an dem un-tern Theile desselben sind bei p und q zwei kleine kreis-förmige Scheiben oder sogenannte Frictionsräder angebracht,die sich um ihre horizontale Axe bewegen , mit ihrem obernRande etwas über den innern Rand dieses Ringes hervorstehnund dadurch mit dem untern Theile der Axe B in unmittel-bare Berühruns kommen. Der oberste Theil dieser verticalenStange aber hat eine kleine Oeffnung, in welche das eine En-de einer andern horizontalen Stange u eingreift, während dasandere Ende derselben Stange u das erwähnte Gewicht R’ trägt,das sich an dieser Stange verschieben läfst. Diese Stangeläfst sich um einen Stift u bewegen, und dieser Stift wirdvon der auf dem Tfeiler Q aufgestellten Säule s getragen. Aufdiese Weise bilden die beiden Stangen r und u einen Hebel,dessen Unterlage jener Stift u ist und der dort, wo sich bei-de Stangen begegnen, ein sogenanntes Knie hat. Bei diesemHebel ist R’ das Gewicht, während die Last die ihm zuge-wendete Hälfte des Instruments ist, und man sieht leicht, dafsman dieses Gewicht R’ so lange von dem Unterstütznngs-puncte u entfernen kann, bis der von diesen beiden Körpernbeschwerte Hebel sehr nahe im Gleichgewichte ist, so dafsdas Instrument, welches früher mit seinem ganzen, grofsenGewichte in seinem Lager bei B auflag, jetzt nur mit einemso geringen Drucke auf dasselbe wirken wird, dafs es nuteben nicht gleichsam frei in der Luft schwebt. Eine ähnlicheVorrichtung sieht man auch an dem andern Ende A der Rotations -