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1815
Gliihen fiir sich in Metall und SauerstofFgas zerfallen {edleMetalle, fiir sich reducible Metalle), und in solche, die denSauerstoff" nur beim Gliihen mit Kohle oder einer andern brenn-baren Materie vollständig verlieren (unedle Metalle, nicht fiirsich reducible Metalle).
Nach diesen Verhältnissen lassen sich die Metalle foleen-
O
dermafsen abtheilen:
I. Leichte Metalle.
1) Solche, die mit Sauerstoff ein Alkali bilden (Alkalime-talle): Kalium, Natrium, Lithium, Baryum, Strontium,Calcium.
2) Solche , die mit Sauerstoff eine Erde bilden (Erdme-talle): Magnium , Cerium, Yttrium, Glycium, Alumium,Thorium, Zirconium , Silicium.
II. Schwere Metalle.
1) Unedle. A. Spröde, a) strengflüssige: Titan, Tantal,Scheel, Molybdän,} Vanad, Chrom, Uran, Mangan; b)leicht Schmelz- und verdampfbare: Arsenik , Antimon,Tellur, Wismuth . D. Ductile: Zink, Kadmium, 7.inn,Blei, Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer.
2) Edle: Quecksilber, Silber, Gold, .Platin, Palladium,Rhodium, Iridium , Osmium.
G.
Metallbau m.
Vegetcilio Metallica; Arbre metallique; Meial-lic iree.
Wenn ein elektronegativeres Metall aus der Auflösung sei-nes Oxyds in Säure durch ein elektropositiveres gefällt wirdund sich auf dem noch ungelöst gebliebenen Theile dessel-ben ansetzt, so entsteht eine einfache galvanische Kette, beiwelcher das reducirende Metall, als positiver Pol, Sauerstoffund Säure aufnimmt, während der bereits reducirte Theil deselektronegativen Metalls als negativer Pol den Ablagerungs-punct fiir das sich ferner abscheidende negative Metall ab-giebt, welches sich häufig krystallinisch, in sich immer wei-ter verzweigenden Blättchen und Nadeln, selbst in sehr gro-fser Entfernung von dem reducirenden Metalle absetzt und