1816
Metalloide. Metallurgie.
so einen Metallbaum bildet. So erhalt man den Zinnbaum,Arbor Jovis, und den Bleibaum, Arbor Salurni, wenn manin die wässerige Lösung des salzsauren Zinnoxyduls und dessalpetersauren oder essigsauren Bleioxyds eine Zinkstange hängt;aus einer verdünnten salpetersauren Silberlösung, auf einerGlasplatte vertheilt, fällt Kupfer dendritisches Silber; den ei-gentlichen Silberbaum , Arbor Dianae , erhält man jedoch durchFällung der Silberlösung mit Quecksilber, wobei das nieder-fallende Silber nicht für sich krystallisirt, sondern in Verbin-dung mit einem Theile des unaufgelöst gebliebenen Quecksil-bers als Amalgam. In allen diesen Fällen befördert etwas freieSäure die Bildung des Metallbaums.
G.
Metalloide.
Unter diesem Namen versteht man bald die Metalle derAlkalien und Erden, weil sie den übrigen Metallen ähnlich,aber durch geringeres specifisches Gewicht davon unterschiedensind, bald mit Behzeliüs die nicht metallischen Elemente,und diese sind
J) gasförmig: Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Chlor,Fluor;
3) fest: Kohlenstoff, Boron , Phosphor, Schwefel, Selenund Iod.
G.
Metallurgie.
Hüttenkunde; Meiallurgia; Metallurgie; Me~
tctllurgy. Die Lehre von der Abscheidung und Gewinnungder schweren Metalle aus den Verbindungen und Gemengen,in welchen sie die Natur zu liefern pflegt, im Grofsen.
G.