1879
Apparate. Barometer.
gestellt, aber dennoch nicht alle von gleichem Werthe. Wärees nicht zu schwierig , sie nach ihrem Gewichte zusammenzu-stellen , so würde dadurch ein sichereres Resultat zu erlangenseyn. Die vorzüglichsten unter allen wegen ihrer Zeitdauerund der auf sie vervyandten Sorgfalt sind vyohl ohne Wider-rede die durch v. Horner und v. Langsdorf und die vonKämtz angestellten, deren Uebereinstimmung dann die wich-tige Folgerung begründet, dafs die Grade der Breite auf dieZeiten der periodischen Schwankungen keinen Einllufs haben.Kämtz findet die für Payta, Mexico und Abo erhaltenen Wer-the vom Mittel zu sehr abweichend und erhält, mit Weg-lassung dieser, im Mittel folgende Zeiten der periodischenSchwankungen:
Minimum um 4'‘,09 = 4 h 5'
Maximum 10,18 = 10 11
Minimum 15,75 = 15 45
Maximum 21,62 = 21 57.
31) Kämtz hat an diese Untersuchungen noch verschie-dene so wichtige Betrachtungen geknüpft, dafs ich nicht um-hin kann , den wesentlichen Inhalt derselben mitzutheilen, umso mehr, da sie im Ganzen zu dem Resultate führen, dafs daswichtigeProblem dieserSchwankungen noch keineswegs in seinemganzen Umfange bekannt ist, sondern von künftigen , an meh-rern verschiedenen Orten angestellten Beobachtungen noch seineErledigung erwartet. RAMOXD*fand eine Abhängigkeit derWendestunden von den Jahreszeiten, noch auffallender abergehn diese aus Chimisello’s 2 schon früheren Beobachtungenhervor. Nach diesen fällt in Gemäfsheit einer genauen Be-rechnung
Winter
Frühling Sommer
Herbst
Minimum 3 h 5’
5 U 1 ' 5 U
IS'
5 U 4'
Maximum 9 58
11.21 11
56
11 22
Minimum 16 50
iß- V:* i6.
8
16 14
Maximup 09. . ,5
21 58 21
5S.
22 7.
Yelis’s Beobachtungen fallen .gröfstentheils
in die Win-
termpnate, und hierin: Ujpgt, vermuthlich der Grund, dafs das
Maximum erst um 22 1 ' 8'
eintritt. Aus
den Beobachtungen
1 Mdm. de l’Inst. 1808. p
i. 103.
I. p. 195. T. 111.
p. 88.