Band 
Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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1886
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1686

Meteorologie.

im Frühling Sommer Herbst Winter

2,000 2,816 1,804 2,475.

F.benso unverkennbar ist der Einflufs der Jahreszeiten, wel-chen FonBKS auch aus vierjährigen Beobachtungen der Kön.Gesellschaft zu London von 1827 bis 1830 nachweist, wo dieGröfse der Oscillation

im Frühling Sommer Herbst Winter

0,0237 0,0183 0,0314 0,0148

in engl. Zollen, die jährlichen Mittel aber 0,0227, 0,0246,0,0205 und 0,0214 betragen. Hierbei ist die überwiegendeGröfse der Oscillation im Herbste auffallend, die entweder aufeinem Fehler oder auf der Kürze der Beobachtungszeit beruhnmufs, obgleich Letzteres nach der Uebereinstimmung der ganz-jährlichen Mittel nicht wahrscheinlich ist. Die längere Zeitanhaltend mehrere Stunden täglich durch James Hudson ‘amStandart - Barometer der Londoner Societät angestellten Beob-achtungen bestätigen dieses Resultat vollkommen. Auch hierzeigte sich das Maximum und Minimum am Morgen früherund das am Abend später im Sommer, als im Winter, auchwaren die Variationen um Mittag im Sommer klein, die umMitternacht grofs, im Winter dagegen fand das umgekehrteVerhalten statt. Die gröfste Oscillation ist die, welche Nach-mittags um 4 Uhr eintritt und 0,18 par. Lin. beträgt, die ihram nächsten kommende ist die des Morgens um 10 Uhr imBetrage von 0,135 Lin., ihr am nächsten kommt die im Ma-ximum am Abend um II Uhr, ungefähr von 0,123 Lin., unddie kleinste ist die des Minimums am Morgen um 4 Uhr vonnur 0,056 par. Lin. Im Einklänge mit den Edinburger Beobach-tungen geben die von Hamond* zu Clermont angestellten sie-benjährigen nach der Zusammenstellung von Kamtz für den

Frühling 0' ,, ,476, Sommer 0' ,, ,428, Herbst 0”,399,Winter 0"',328

in pariser Linien, Chimixei.lo’s Beobachtungen zu Padua geben

Frühling 0"',245, Sommer 0"',255, Herbst 0"',179,Winter O'^IO.

Aus den von Marque - Victor zu Toulouse angestellten

1 Philos. Trans. 1832. p. 575.

2 Mem. de lTnat. 1812. p. 48.