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Apparate. Barometer.
tungen aufzuschreiben. Das isolirte und nicht bewohnte Zim-mer war gegen schnelle örtliche Erwärmungen geschützt, undso konnte ein auf dem Thermometerbrete angebrachtes Ther-mometer von Colahdo die Temperatur des Quecksilbers mitgenügender Sicherheit angeben. Das auf 0° C. reducirte, fürden constanten Fehler corrigirte Mittel aus den Jahren 1833und 1834 ist gefunden worden :
1833 für 21 h = 333,8194, für 3' 1 = 333,6843
1834 -= 335,305)4 -— 330,1703
' Mittel = 334,5024 =334,4273,
der auf 0° reducirte und corrigirte mittlere Barometerstand inden zwei Jahren ist also = 334,4273 par. Lin. Auf denersten Blick mufs jedoch der grofse Unterschied beider Mit-telwerthe auffallen und auf den Gedanken führen, dafs dermittlere Barometerstand aus diesen beiden Jahren von einemaus einer langem Reihe von Jahren entnommenen Mittel be-trächtlich abweichen könnte. Um diesen Fehler zu corrigiren,hat der bekannte Meteorolog Dr. Eisesi.ohh aus den vonmir geführten Registern, die für die beiden Jahre 1833 und1834 ohne alle Unterbrechung sind und seit 1823 nur ei-nige unbedeutende Lücken haben, die mittleren Barometer-stände für 2l h und 3 h gesucht und hieraus für die beidenJahre einen Unterschied = 0,377 Lin. gefunden. Unter derkaum zu bezweifelnden Voraussetzung, dafs dieser nämlicheUnterschied auch für Mannheim gilt, wäre demnach
Mittel aus 1833 und 1834 = 334,4273Unterschied aus mehrern Jahren = 0,3770
Corrigirter mittlerer Bar.-Stand = 334,0503 par.Lin.
46) Zunächst war dann erforderlich, die Flöhe des Be-obachtungsortes in Mannheim über dem Spiegel des Meereszu bestimmen. Am nächsten liegend wäre es, das Gefälledes Rheins bis zu seiner Mündung in die Nordsee auszumit-teln, schon früher aber kannte man durch die Bemühungender französischen Ingenieurs die Höhe desselben über demmittelländischen Meere. Nach diesen 1 liegt die Schwelle derMannheimer Sternwarte 302,3 Fufs über dem mittelländischenMeere, und diese nach Tulla’s Rheinmessung 25,2 Fufs
1 v. Zach Corr. astron. T. I. p, 150.