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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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1943
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Apiräfätc. Barometer.

plötzlich eintreten können, sondern allmälig, aber der gröl’se-ren oder geringeren Zunahme der wirkenden Ursachen gemäßschneller oder langsamer erfolgen müssen. Hiernach hat diegenannte Curve untey dein Aequator ihren tiefsten Punct, läuftbis etwa 10° N. B. ohne merkliche Veränderung fort, hebtsich von hier an wenig, bis zum 20sten Breitengrade, steigtvon hier an schneller und erreicht unter dem 30sten etwa ihrMaximum, welches sie fast bis zum 40sten Grade beibehält.Von hier senkt sie sich sehr allmälig bis zum 50sten Breiten-grade, bleibt von hier an unverändert bis zum 55sten, scheintaber von hier an wieder eine kleine Vertiefung zu erhalten, dieich davon abzuleiten geneigt bin, dafs von liier an bis zum(lösten Breitengrade die Grenze liegt, wo die regelmäfsige täg-liche Wellenbewegung aufhört und in eine entgegengesetzteübergeht, aus welcher oben (§. 42.) die täglichen periodi-schen Schwankungen abgeleitet wurden. Vom 65sten Breiten-grade an beginnt wieder eine Zunahme, indem unter 70°der Barometerstand seine normale Gröfse schon wieder erreichtzu haben scheint, und ich möchte dann annehmen, dafs vonda an bis zum Pole wegen der gröfseren Kühe der Atmosphäre,ihrer Kälte, der Abwesenheit des Wasserdampfes und wegenmangelnder aufwärts gehender Strömungen wieder eine Ver-größerung der Barometerhöhe eintreten müsse. Beweise fürdiese Ansicht liefert die mitgetheilte Tabelle, obgleich nichtsowohl die Wahl der einzelnen beobachteten Barometerhöhen,als vielmehr die Begründung der ganzen Hypothese wegen derzahlreichen Ausnahmen schwierig und unsicher wird. Es las-sen sich jedoch anführen: für 0° das Mittel aus den Bestim-mungen von Beechey und Gairdner = 336,24 Lin., für 10°giebt Cumana 336,28 nach v. Humboldt, für 20° giebt dasMittel aus 18° und 22° von St. Thomas und Calcutta 337,22Lin. nach Hohnbeck und Sykes, für 30° giebt das Mittel vonGran Canaria und vom Mississippi 338,21 nach L. v. Buchund Ellicot, für den 50sten Grad möge das Mittel aus denzu Paris und Mannheim gefundenen Gröfsen mit 337,88 Lin.gelten, für den 55. das Mittel aus den beiden für Königsberg gefundenen Werthen mit 337,03 Lin., dann macht sich diebeginnende Erhöhung wieder sichtbar in der Bestimmung zuPetersburg von 337,17 Lin. nach Kupffer, und für noch hö-here Breiten scheint mir das Mittel aus den durch Boss und