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Meteore. Regen.
insofern auch nach Gewittern das Wetter sich zu ändern pflegtund die Aehnlichkeit zwischen diesen und Nordlichtern auchanderweitig angedeutet worden ist.
108) In einer ausführlichen Abhandlung 1 eines Unge-nannten werden einige zur Beschreibung der Nordlichter ge-hörige Thatsachen mitgetheilt, gröfserer Fleifs aber ist der Be-gründung einer neuen Theorie gewidmet, wonach das Phäno-men durch eine eigenthümliche Gasart, beleuchtet von dengebrochenen und gespiegelten Sonnenstrahlen, erzeugt werdensoll. Da schon der letzte Theil dieser Hypothese grofseSchwierigkeiten darbietet, so ist der erste um so weniger zu-lässig, als zur Annahme eines eigenthümlichen Gases, dessenElemente in einfacher Form existiren und durch die gemein-schaftliche Wirkung von Elektricität, Wärme und Licht ver-bunden werden sollen, gar kein Grund vorhanden ist. Ross 2 ,welcher bei seinem langen Winteraufenthalte zu Bootia Felixviele Gelegenheit hatte, das Phänomen selbst zu beobachten,bemüht sich sehr, die ältere Hypothese zu vertheidigen, wo-nach das Meteor durch Spiegelung des Sonnenlichtes vom Po-lar-Eise und von den dortigen Schneeflächen entstehn soll,von welcher man jedoch wohl mit Recht sagen kann, dafs siebereits genügend widerlegt worden ist. Ein Geräusch will der-selbe seiner anhaltenden, schon in England lange fortgesetz-ten Beobachtungen ungeachtet nie wahrgenommen haben.
8) Regen. Dieser vorzüglich wichtige Gegenstand me-teorologischer Beobachtungen ist zwar erst vor kurzer Zeitvon mir ausführlich untersucht worden, aber dennoch lassensich nicht unbedeutende Nachträge hinzufügen. Dahin gehörtunter andern die Bestätigung der Angabe 3 4 , dafs es zuweileneinzelne Tropfen bei ganz klarem Himmel regnet. Arago*versichert dieses von v. Humboldt und Beechey gehört zuhaben, die die Thatsache in den tropischen Gegenden beob-achteten 5 er selbst findet den Ursprung dieser Tropfen in Eis-theilchen, welche, in höheren Regionen erzeugt, in den tieferen