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Meteore. Regen.
abfallenden Regens in der Höhe geringer Ist, als über der Erdober-fläche, ist durch neue Beobachtungen bestätigt worden, welcheW. Gray und John Phillips 1 auf den Wunsch der britti-schen Gesellschaft der Naturforscher anstellten. Drei gleicheRegenmafse wurden aufgestellt, das eine auf der Spitze desMünsters zu York 127 par. Fufs hoch, das zweite auf demDache des Museums in 68,2 par. Fufs Höhe, das dritte imGarten des Münsters, und die Stadt York hatte man gewählt,weil sie in der Nähe umher frei liegt. Die Regenhöhen inden drei Gefäfsen waren nach englischen Zollen
Mittel
Mün-
Mu-
Gar-
Zeiten
Temp.
ster
seum
ten
Im ganzen Jahre.
48°,2 F.
15,715
20,182
23,785
7 kälteste Monate ( Oct. bis Apr.)
40,8 -
7,0S9
9,725
12,079
7 wärmste Monate (Apr. bis Oct.)
55,5 —
11,146
13,669
15,666
5 kälteste Monate (Nov. bis März)
39,3 —
4,569
6,414
8,119
5 wärmste Monate (Mai bis Sept.)
58,5 —
8,626
10,457
11,706
Winter ..
36,3 —
1,626
2,326
3,297
Frühling.
47,6 —
3,144
4,202
5,256
Sommer.
60,8 -
6,264
7,414
8,121
Herbst ........
48£ —
4,681
6,240
7,111
Der Einflufs der Höhe ist nach den Jahreszeiten sehr ver-schieden, denn wenn vermittelst der Formelu —' o = m yTT,
worin u die Regenmenge im Garten, o die in der Höhe h ge-fundene bezeichnet, der CoefEcient m für die einzelnen ge-nannten Perioden gesucht wird, so schwankt er zwischen3,79 und 1,43. Nennt man aber den mittleren für das ganzeJahr a, so läfst sich m' für die einzelnen Perioden finden,wenn man
setzt, worin t die mittlere Temperatur des ganzen Jahres, t'aber die der einzelnen Periode bezeichnet. Als Ursache derzunehmenden Regenmenge betrachten die Beobachter die ausder unteren Luftschicht aufgenommenen Wassertheile. Pog-gendouff zeigt in einer hinzugesetzten Anmerkung durch Be-rechnung, dafs in einer Luftschicht von der angenommenen
1 Posgendorff Ann. XXXIII. 215.