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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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2038
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2038

Meteorologie.

Höhe auch beim stärksten Feuchtlgkeitszustande eine für denbeobachteten Unterschied genügende Wassermenge nicht ent-halten seyn könne und dafs daher die Häufigkeit und Dauerdes Regens einen entschiedenen Einflufs ausiibe. Obgleichdieses wohl gegründet ist, so darf man doch die regnendeLuftschicht nicht als eine ruhende betrachten, weil dann we-der der obere, noch der untere Theil derselben die beobach-teten Regenmengen geben könnten, sondern man mufs berück-sichtigen , dafs die durch Vereinigung kälterer und wärmererLuftmassen gebildeten Wolken während ihres Entstehens fort-schreiten und sich ihrer Feuchtigkeit entledigen. Hierauswird erklärlich, dafs bei einem heftigen Winde am 26. Märzder Unterschied am Stärksten war, denn die Regenhöhe inden drei Gefäfsen betrug 0,041; 0,116 und 0,238 engl. Zoll.

Rücksichtlich der jährlichen Regenmengen an den ver-schiedenen Orten sind mir noch folgende Bestimmungen be-kannt geworden. Zu Marietta unter 39° 25’ N. B. beträgt dieRegenmenge 50,25 per. Zoll; zu New-Bettfprd unter 46° 2'N. B. und S2° westl. L. beträgt sie 51,00 Zoll; zu Fayette-ville unter 42° 58' N. B. nach Field 1 55,10 par. Zoll. DieMessungen der Regenmengen zu Freiburg 2 in der Schweiz unter 46° 46' N. B. beweisen deutlich, wie abweichend dieder einzelnen Jahre sehr häufig vom allgemeinen Mittel sind,denn es wurden dort gemessen 40 par. Zoll im Jahr 1828;46 Z. 9 Lin. im J. 1829; 44 Z. 2 L. im J. 1830 ; 48 Z. 10Lin. im J. 1831; 23 Z. 8 Lin. im J. 1832 und 42 Z. 11 Lin.im J. 1833, wovon das Mittel 41,55 Zoll beträgt. Die Re-genmengen zu Brüssel und Maestricht kann ich jetzt genauer,als vorher, angeben und für den letzteren Ort einen Fehler 3 4verbessern, welcher daraus entstanden ist, dafs die belgischenZolle, die nur Centimeter sind, für pariser genommen wurden,wonach die Regenhöhe unnatürlich grofs erscheinen mufste.Der genaue Beobachter der meteorischen Phänomene Chahay*mnfs zu Maestricht von 1824 bis 1826 im Mittel 712,12 Mil-lim.; 1827 war die Regenhöhe = 738,6 ; 1828 war sie 715,63;

1 Siltiman Amer. Journ. of Se. T. XXII. p. 109 n. 298.

2 ßibliothdque uniy. 1834. p. 88.

3 S. Art. Kegen. Bd. VII. S. 1280 und 1313.

4 L’Institut 1833. N. 38.