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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorologie.

den mittleren Barometerstand za wissen, tfo ist Mittags odernm 12-j- Uhr ungefähr eine passende Zeit Inzwischen sinddie regelmäfsigen, ohnehin unter höheren Breiten nur gerin-gen, barometrischen Oscillationen bereits sehr genau bekannt,und Dove 1 bemerkt mit Recht, dafs sie im Grunde wenigenAufmerksamkeit verdienen, als die tfnregelmäfsigen, deren Zu-sammenhang mit den Luftströmungen znr genauen Erforschungder barometrischen Windrose ein wesentliches Element dar-bietet. Der gewöhnliche Beobachter wird nicht leicht überein viermaliges tägliches Aufzeichnen hinausgehn und die hier-zu oder zu einer dreimaligen, zweimaligen'oder einmaligenAufzeichnung gewählten Zeiten werden jedenfalls durch dieConvenienz und Bequemlichkeit jedes Einzelnen bestimmt wer-den ; dabei wäre es aber gewifs sehr wünschenswerth, wenndiejenigen, die ihr Barometer im Zimmer oder So in derNähe haben, dafs die Beobachtung keinen zu grofsen Zeit-aufwand erfordert, zwei Rubriken für den täglichen höchstenund niedrigsten Stand auszufüllen sich die Mühe nähmen.Rücksichtlich der Temperatur ist es wohl von gröfster Wich-tigkeit,- die mittlere des Ortes zu kennen. Wie diese genauzu finden sey, wird im Art. Temperatur ausführlich gezeigtwerden; vorläufig genügt die Bemerkung, dafs hierzu diebeiden Stunden um 9 Uhr sehr zweckmäfsig sind, und da eszur Erleichterung des Gedächtnisses angemessen ist, die ver-schiedenen Aufzeichnungen gleichzeitig vorzunehmen, so hatdieser Umstand wohl zunächst die Wahl der beiden Stundenum 9 Uhr, nebst einer dritten, etwa um 2 Uhr, zur Erhal-tung des Maximums, veranlafst. Dabei ist es leicht und nütz-lieh, durch Benutzung eines RuTHEHFORD’schen Thermome-ters zu°leich das Maximum und Minimum aufzuzeichnen. Die

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Regentage und Regenmengen werden meistens nur oberfläch-lich notirt, und die meisten begnügen sich damit, die mo-natlichen Höhen der meteorischen Niederschläge nach einemnicht eben zweckmäfsig eingerichteten Regenmafse aufzuzeich-nen. Billig verdienten diese Bestimmungen eine gröfsere Sorg-falt, als welche ihnen bisher geschenkt wurde, was sich erstdann erwarten läfst, wenn zweckmäfsigere Regenmafse, etwadie HoRNEn’schen, allgemeiner eingeführt werden. Eine ge-

1 Poggendorfl Ann. XXXI. 549.