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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorologie.

ist jenes erste Maximum mit seinem Minimum und ein zwei-tes, gleich nach dem Neumonde eintreffendes, geringeres Ma-ximum nicht zu verkennen. Beachtung verdient aber der auf-fallende Unterschied zwischen dem Winter und dem Sommer,die zwar darin übereinstimmen, dafs für beide das Minimumin den vierten Octanten fällt, darin aber sich wesentlich voneinander unterscheiden, dafs im ersten das Maximum ebensoentschieden in den Neumond, als in dem letzteren in den Voll-mond fällt. Um den Einflufs der Mondphasen auf die gesamm-ten meteorischen Processe anschaulicher zu machen, dient fol-gende Zusammenstellung.

Mondphasen

Barometer

Nasse

Tage

Regen-

menge

Neumond

27" 9 ", 1461

37143

176219

1 Octant

9,0179

37510

199525

1 Viertel

9,0044

40000

194228

2 Octant

8,7532

42678

205136

V ollmond

8,9881

37490

203583

3 Octant

9,1228

38828

182025

Letzt. Viertel

9,2230

37215

192016

4 Octant

9,0160

35373

151172

Mittel

9,0356

38269

188103

Dichtig-keit d.Regens.

4,74430

5,31920

4,85570.

4,80663

5,43032 '

4,68793

5,15906

4,27365

4,91528

Hieraus geht evident hervor, dafs die Mondphasen einen Ein-ilufs auf die Atmosphäre haben, welcher sich am auffallend-sten und regelmäfsigsten in den Schwankungen des Barometerszeigt, indem dasselbe, wenn man zugleich die Unterschiedeberücksichtigt, seinen tiefsten Stand in derZeit zwischen demzweiten Octanten und dem Vollmonde hat, welches Minimumdann von zwei Maximis, einem im Neumonde, einem andernim letzten Viertel, begrenzt ist, und wovon das erste deswe-gen kleiner scheint, weil ein kleineres, mit dem vierten Octan-ten beginnendes Minimum darauf einen Einflufs äufsert. Min-der regelmäfsig zeigt sich dieses Gesetz bei den Hydrometeo-ren, vermuthlich weil diese nur secundäre Folgen der wir-kenden Ursache sind.

130) Gleichzeitig mit diesen Untersuchungen wurden ähn-liche durch Eugex Bouvaxd 1 angestelh, deren Resultate eine

1 Quetelet Corr. niath. tt phys. T. VIII. p. 257.