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Meteorologie.
auf den zweiten Octanten, das Minimum auf das letzte Vier-tel; umgekehrt das Minimum der trocknen Nordostwinde aufden zweiten, das Maximum zwischen das letzte Viertel undden vierten Octanten.
Wird der anomalistische Mondlauf untersucht, so ist imPerigeum das Barometer am tiefsten, die Zahl der Regentageund die Regenmenge dagegen am gröfsten. Im Apogeum da-gegen erreicht das Quecksilber im Barometer die gröfste Höhe,die Regenmenge kommt auf das Minimum, so wie die Zahlder Regentage. Vom Perigeum zum Apogeum steigt das Ba-rometer und die Regenmenge nimmt ab, vom Apogeum znmPerigeum sinkt das Barometer und die Regentage wie dieRegenmengen nehmen zu, beides ganz regelmäfsig. Diesesstimmt mit Pilgham’s und Schubleh’s Behauptungen genauüberein, und Bouvahd glaubt daher, man müsse dem Mondebei seinem anomalistischen Laufe nothwendig einen Einilufsauf die Atmosphäre beilegen, welcher zwar geringer sey, alsder des synodischen Umlaufs, aber doch so sicher angezeigt,dafs er unmöglich geleugnet werden könne. Uebrigens sindim Ganzen diese Wirkungen nur klein in Vergleichung mitdenen, die durch andere Ursachen erzeugt werden, und hierinliegt der Grund, warum sie so lange verborgen blieben.
131) Bei dieser unverkennbaren Uebereinstimmung dervon verschiedenen Seiten her unabhängig von einander erhal-tenen Resultate kann der Einflufs des Mondes auf unsere At-mosphäre nicht weiter .geleugnet werden und die GelehrtenFlaugerguks, Schübler, Eisenlohr und die beiden Bou-varb verdienen den Dank der Physiker und des Publicumsüberhaupt, dafs sie sich so mühsamen und langweiligen Be-rechnungen unterzogen, um diese übereinstimmend von ihnenaufsefundene Wahrheit aus ihrem Dunkel hervorzuziehn *. Da-bei ist es aber aus leicht begreiflichen Gründen eine sehrschwierige Aufgabe, den Zusammenhang dieser Erscheinungenmit den Naturgesetzen im Allgemeinen aufzuflnden, denn dadie theoretischen Untersuchungen zu dem Resultate führten,