Witterung* rege ln. 2083
und nicht wenige derselben, unter denen ich nur Okpiial 1 ,Sciiahfkndehu 2 und J. Weber 3 nennen will, stellen sie indieser Beziehung sehr hoch; ich gestehe jedoch ollen, dafsich so-wohl die von diesen angegebenen Kegeln in Anwendung zu brin-gen, als auch aus eigenen Beobachtungen solche zu abstrahirengesucht habe, ohne zu einem genügenden Resultate zu gelangen.Nach Seit übler 4 steht regnerisches und stürmisches Wetter bevor,wenn die Spinnen ihr radförmig ausgespanntes Gewebe zumTheil selbst zerreifsen, in ihre Löcher und Schlupfwinkel zu-rückkehren, überhaupt weniger sichtbar sind, und wenn ei-nige 1 langespinnen sich mitten in den Wohnungen an Fädenherablassen, ohne sie am Boden zu befestigen, vielmehr andiesen gerade wieder in die Höhe steigen.
Hie Literatur der Meteorologie ist sehr reich, inzwischensind die vorzüglicheren Werke und Abhandlungen gelegentlicherwähnt worden und es scheint mir daher genügend, wenn ichhier nur das kurze, zur F.rlangung einer Uebersicht des Gan-zen sehr geeignete Werk von SchPiiler und das grofse, sehrgelehrte, dem forschenden Meteorologen unentbehrliche vonKamtz, beide mehrmals von mir erwähnt, nochmals beson-ders nenne 5 .
M.
1 Die Wetterpropheten im Thierreiche u. s- w. Leipz, 1805.
Ü Wellerauzeige u. s. \v. Wieu 1819.
3 Die Spiuneu sind Deuter des kommenden Wetters. LaudshutliillO.
4 A. a. O. Aelmliche Kegeln empfiehlt Knies in Correspon-denzbt. d. würtemb. laudwirthschul'tl. Vereins. Stuttgart 1829. 15lerJatirg S. 88.
5 Unter den älteren Werken ist Lamsert Vorschläge zu ver-
schiedenen Beobachtungen 11 . s. w. Aus d. Franz. 1788. zu empfehlen.Unter den ueucreii: Sekemer Mdtdoroh pratiijue. Par. u. Gdn. 1810.Itesrarches ahout atmospheric phenomena. By Tliow. Förster. 2d.ed. Doiid. 1815. • • • *
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