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Meteorstei rt.
Exemplar solclier gediegenen sogenannten meteorischen Eisen~massen ist die* sibirische, welche im J. 1749 vom KosakenMbdwedef aufgefunden, von Paujis 1 2 beschrieben wurdeund wovon viele Bruchstücke sich in den Mineralien - Cabi-netten befinden , der bedeutende Rest von 1270 ff. aber derKaiserl. Akademie zu Petersburg zugehörtSie ist ein un-förmlicher, schwarzbraun glänzender, löcheriger, an vielenStellen auf der Oberfläche und in Vertiefungen Olivin enthal-tender Klumpen zähen, sowohl kalt als auch warm hämmer-baren, gediegenem Eisens, dessen Gewicht 1400 Russ. Pfundebetrug. Die äufsere Gestalt, der grofse Gehalt an Wickel, dieAussage der T.ataren und der Umstand, dafs solches Eisensonst nirgends vorkommt, veranlafsten Chdadhi, diese Massefür meteorischen Ursprungs zu halten, und die UebeTeinstitträmung der Beschaffenheit dieses Eisens mit dem in Meteor-steinen gefundenen hat später diese Ansicht hestatigt. Aufser-dem giebt es noch verschiedene Massen gediegenen Eisens,die man in Folge darüber vorhandener Nachrichten, haupt-sächlich aber wegen ihrer äufseren Gestalt und eines beträcht-lichen Antheils von Nickel, für meteorischen Ursprungs hält.Unter die bekanntesten und mindest zweifelhaften gehört vorallen die im J. 1751 am 26. Mai bei Hradschina im AgramerComitate vor mehreren Augenzeugen vom Himmel gefallene,die sich 71 ff. schwer im Wiener Naturalien - Cabinette be-findet. Der sogenannte verwünschte Burggraf, ejne £isen-masse von 191 ff. Gewicht, die einem Pferdekopfp «tngefnhrähnlich im l4ten oder 15ten Jahrhunderte zu Elbogen in Böh-men vom Himmel ge.fallqn seyp, soll und. seitdem dort aufbe-wahrt wurde, befindet sich gleichfalls gröfstentheils, nämlich150 ff. derselben, jetzt in Wien 3 4 5 . Färner werden dazu ge-rechnet die 1814 zu Lenarto im Sarosser Comitate in Ungarn gefundene 194 ff. schwere Masse*, die vom Cap der gutenHoffnung, anfänglich gegen cj00 ff. wiegend, wovon dergröfste Theil sich ^u .Harlem befindet® , und deren Nickelge-
1 Reisen durch verschiedene Provinzen ff. Russ. Reichs. Th. III.S. 411.
2 Poggendorff Ann. XXXVI. 560.
S G. XLII. 197. XLIV. 103.
4 Eb. XLIX.T81.
5 Natuurkundige Verhandelingen van de ßataafshe Maatschappyder Wetenskapen. T. II. p. 257.