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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteo rstei n.

Chromeisen; 1,070 Verlust. Ungeachtet der Verschiedenheit imAnsehn findet sich also dennoch eine ausnehmende Gleichheitder Bestandtheile beider Meteorsteine. Der dritte analysirteStein war der am ]3. Dec. 1813 zu Lontalax in Finnland ge-fallene. Hierbei betrug der in Säuren und kohlensaurem Na-tron nicht lösliche Antheil 6,37 Procent und hinterliels, mitFluorwasserstoffsäure behandelt, 0,0127 des ganzen Quantumsungelöst, welches aus Chromeisen mit etwas Zinnoxyd be-stand, während das Gelöste Talkerde, Kalk, Eisenoxydul,Thonerde und Manganoxydul in ähnlicher Zusammensetzungals bei den übrigen Meteorsteinen war; der in Säuren undkohlensaurem Natron lösliche Theil enthielt in Procenten 37,411Kieselerde; 32,922 Talkerde; 28,611 Eisenoxydul; 0,793 Man-ganoxydul ; 0,264 Thonerde und eine Spur von Kupferoxyd,Zinnoxyd, Kali und Natrura. Der vierten Analyse wurde einTheil der bei St. Etienne de Lolm und bei Valence unweitAlais am 15. März 1806 herabgefallenen Meteorsteine, wovonder letztere einen Ast von einem Feigenbäume abschlug, un-terworfen. Der Stein gehört zu den merkwürdigsten , denn erist weich, mit den Fingern zerreiblich, zeigt mit dem Nagelgerieben einen thonartigen Fettglanz, zerfällt im Wasser undwird zum Theil darin gelöst; er enthält Wasser, ohne dafssich jedoch bestimmen Jäfst, ob dieses ursprünglich darin vor-handen war oder aus der Luft durch die enthaltenen Salzaaufgesogen wurde, am wichtigsten aber ist das Vorhanden-seyn einer durch Wasser ausziehbaren organischen Substanz,deren eigentliche Beschaffenheit Beiizelius nicht näher zu er-mittein vermochte. Das zurückbleibende, mit Wasser ausge-laugte Steinpulver enthielt übrigens die nämlichen Bestand-theile, als die gewöhnlichen Meteorsteine, namentlich die cha-rakteristischen , als metallisches Eisen, Schwefeleisen nebst denOxyden von Nickel, Kobalt, Zinn, Kupfer und Chrom, au-fserdem Kieselerde, Talkerde, Kalk, Thonerde und Maijgan-oxydul. Behzelivs hält diesen Stein demnach für einen Erd-klumpen, welcher zeigt, dafs die Bergarten in «einer Heimathdurch einen geologischen Procefs in Erde verwandelt wurden,wie es auf unserm .Planeten der Fall ist.

Auch das sibirische Meteoreisen wurde einer sorgfältigenAnalyse unterworfen. Der metallische Theil, durch Häm-mern von allem Olivin befreit, bestand aus 88,012 Eises;