Meteorstein. Qllt
10,732 Nicket; 0,455 Kobalt; 0,050 Megnesium; 0,132 Man-gan; 0,006 Zinn und Kupfer; 0,043 Kohle; einer Spur vonSchwefel und 0,480 unlöslichem Rückstände. Letzterer ist dienämliche Phosphorverbindnng, welche Berzelius schon beidem Meteoreisen von Bohumiliz gefunden hatte. In Königs-wasser gelöst und gehörig zerlegt enthielt er 48,67 Eisen;18,33 Nickel; 9,66 Magnesium; 18,47 Phosphor; der Verlustbetrug 4,87. Zur Analyse des Olivins wurde ein gröfseresStück dieses Minerals genommen, welches aus der zu Upsalabefindlichen Stufe von Pallas-Eisen früher herausgefallen war.Ais Uestandtheile erhielt Rerzblius, mit NVjH-MSTEnT’s frü-herer Analyse * sehr genau übereinstimmend, 40,86 Kieselerde ;47*35 Talkerde; t 1,72 Eisenoxydul; 0,43 Manganoxydül; 0,17Zittttoxyd, Auch die Elbogener Eisenmasse wurde analysirt.llei der Auflösung in Salzsäure fiel ein schwarzes Pulver undein unlöslicher, aus Füttern bestehender Rückstand nieder, amähnlichsten dem beim Bohumilizer Meteoreisen erhaltenen, undbetrug 2,211 Procente des Ganzen. Aufser diesem enthielt dergelöste Antheil 88,231 Eisen; 8,517 Nickel; 0,762 Kobalt;0,279 Magnesium und eine Spur von Schwefel und Mangan,rlie 'Ungelösten Phosphormetalle bestanden aus 68,11 Eisen;17,72 Nickel und Magnesium; 14,17 Phosphor.
13) Aus diesen Analysen folgert Berzelius , dafs die Me-teorsteine Bergarten sind, gemengt aus folgenden Mineralienin variirenden Verhältnissen:
1 ) Gediegenes Eisen , welches in den Meteoreisenmassenden überwiegendsten Antheil bildet, weswegen sie nicht zer-springen. Das Eisen ist gemengt mit Nickel, zugleich aberflndetusieh eine chemische Verbindung beider Metalle, die sichschwerer in Säuren löst und daher beim Aetzen die bekann-ten Widmanstädten’schen Figuren liefert, indem auf einer sol-chen-geätzten und dann polirten Fläche das Eisen dunkelblau,die Legirnng mit Nickel brandgelb anläuft. Aufserdem ent-hält' <1bs Eisen kleine Quantitäten von Kobalt, Magnesium,Mangan, Zinn, Kupfer, Schwefel und Kohle, zuweilen aucheine Spur Von Phosphor. Die in Säuren unlöslichen Phos-phormetalle fallen theils als eia schwarzes Pulver nieder,—...
1 Kongl. "Vetintk. T Ae»d. Jfandl. *f. 1824. p. 361. PoggendorffAnn. IV. 198.
VI. Bd.
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