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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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M e t e o r s l e i n.

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Pyroxen gebildet wären, müßte ihre Farbe grün oder durchhöhere Oxydation des enthaltenen Eisens kohlschwarz seyn,woraus erhellt, dafs die geschmolzene schwarze Kruste erstin der Atmosphäre der Erde entstanden ist.

6) C/iromeisen , dessen Menge zwar sehr gering ist, je-doch fehlt es nie in den Meteorsteinen.

7) Zinn, welches theils im gediegenen Eisen enthalten,theils als Zinnoxyd neben Chromeisen darin vertheilt ist. Letz-teres enthält etwas Kupfer; ob es aber, wie das tellurische,auch Eisen- und Mangan- Oxydul enthalte, konnte nicht aus-gemittelt werden.

Beii/kmus meint, dafs ein noch weiteres genaues Stu-dium der Meteorsteine in Zukunft noch mehrere Bestandtheilederselben bekannt machen würde. Aufserdem findet er sie,als Mineralien betrachtet, von den tellurischen wesentlich ver-schieden , indem sie sich durch den Reichthum an Talkerde,die Seltenheit der Kieselerde und den unbedeutenden Gehaltan Silicaten von ThoneTde und Alkali auszeichnen. Nach ih-rer Feinkörnigkeit und dem geringen Zusammenhänge ihrerTextur könnten sie mit den Producten der Erdvulcane verali-

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chen werden, allein man findet sie häu/iu mit Rissen versebnund diese mehrentheils mit einer dunklern Steinmasse aus^e-

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füllt, welches auf eine langsamere und ruhigere Bildungsweisedeutet 1 . Der enthaltene Olivin ist kein Beweis eines vulra-nischen Ursprungs , denn er findet sich in den Höhlungen tel-lurischer vulcanischer Producte, weil er als unschmelzbar mitdiesen Massen nicht zusammenschmolz, in den Meteorsteinenist er dagegen gleichmäßig mit den übrigen Bestandtheilen ge-mengt. Die erdige Beschaffenheit des Steines von Alais be-trachtet Behzelius als einen Beweis, dafs in der ursprüngli-chen Heimath dieses Steines Bergarten in Erde zerfielen, undaus-seinem Gehalte an Salzen folgert er, dafs dort kein Was-ser war, welches sonst diese weggewaschen haben würde, oderdafs das vorhandene Wasser diese Salze in sich enthielt, derkohlehaltige Stoff desselben scheint ihm jedoch keine vorhan-dene Vegetation zu beweisen, wohl aber sein lockeres Gefüge

1 Dieser Folgerung dürften nicht alle beistimmen; denn so gutdie Rinde sich schnell auf der Oberfläche erzeugt, kann sie auch indiesen Spalten entstehn.

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