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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorst ein.

welches in Sauerstoffgas verbrennt und eine geringe Spur vonKohlensäure giebt, obgleich die eigentliche Verbrennung denMetallen und dem Phosphor angehört, theils als Krystalle, dieohne Zweifel Phosphorate von Eisen , Nickel und Magnesiumin bestimmten Verhältnissen sind, deren eigentliche Zusam-mensetzung aber noch genauer ermittelt werden mufs.

2) Schn>efei - Eisen , vermuthlich aus 1 Atom jedes Be-standtheiles bestehend, woraus seine geringe magnetische Po-larität und die Heftigkeit seiner Zersetzung durch Säuren un-ter Entwickelung von Schwefelwasserstoffgas erklärlich wird.Sehr wahrscheinlich schliefst das Schwefeleisen ein wenigSchwefelnickel und Schwefelkupfer ein, allein aus den bishe-rigen Analysen folgt dieses nicht und eine Analyse dieserVerbindung, wie sie im Meteoreisen vorkommt, ist daher nochein Desiderat.

3) Magneteisenstein. Zwar ist das Eisen in den Meteor-steinen hauptsächlich regulinisch und im Minimum der Oxy-dation vorhanden , aber dennoch findet sich bestimmt Eisen-oxyduloxyd in dem Meteorsteine von Lontalax und Alais, indem ersteren als einziger, dem Magnete folgsamer Bestandtheil,in dem letzteren mit einer geringen Menge gediegenen Eisensvermengt. Auch in den übrigen Meteorsteinen ist diese Sub-stanz wahrscheinlich in höchst fein vertheiltem Zustande vor-handen.

4) Meteor - Olivin , welcher dem auf unserer Erde sonstvorkommenden vollkommen gleicht und ungefähr die Hälftevon dem ausmacht, was nach Ausziehung der magnetischenBestandtheile zurückbleibt. Die kleinen Quantitäten des daringefundenen Kali und Natron gehören ihm entweder ursprüng-lich an, oder sind eine Probe der beginnenden Zersetzung desunlöslichen Minerals. Ebendieses gilt von dem geringenThongehalt, aber bemerkenswert!! ist, dafs er fast nie-Kalkenthält.

5) In Säuren unlösliche Silicate von Talkerde , Kalk ,Eisenoxyduli Manganoxydul , Thonerde, Kali und Natron,in denen der Sauerstoff der Kieselerde das Doppelte des derBasen ist. Die schwarze Rinde auf den Meteorsteinen istFolge der Schmelzbarkeit ihrer Silicate, welche auch dazu bei-tragen, den für sich unschmelzbaren Olivin in Flufs zu brin-gen. Wenn die Meteorsteine aus tellurischem Olivin und