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Meteorst ein.
im Allgemeinen, Diruf 1 behandelte sie ausführlich, jedochgewahrt man bald, dafs ihm zur genügenden Begründung der-selben die erforderlichen physikalischen Kenntnisse mangeln,auch an Freygang 2 fand sie einen Vertheidiger und nichtminder an Wrede 3 . Dieser wendet gegen den InnarischenUrsprung derselben ein: 1) dafs ein 110 ff. schwerer lvötper,welcher aus der Anziehungssphäre des Mondes in die der Erdegelangen und auf letztere fallen soll, beider Abstand zu 58)9Erdhalbmessern angenommen und den Widerstand der Luftnach L. Euler berechnet, eine Endgeschwindigkeit von 3098,3Fufs erlangen und nach Vergleichung mit Bomben nach Ver-suchen H4 Fufs tief einschlagen müfste; 2) dafs sie die Hitzenicht vom Monde initbringen könnten, weil sie 5 Tage 22Stunden 14 Min. 19 Secunden Zeit zum Fallen gebrauchenund sich während dieser Zeit abkühlen würden. Dagegen be-seitigt Wrede einen gegen diese Hypothese gemachten Ein-wurf, nämlich dafs die Steine vom Monde aus nicht in sohohe nördliche Breiten geschleudert werden könnten, indem erzeigt, wie diese Folgerung auf der falschen Voraussetzung ei-nes lothrechten Fallens zwischen den Mittelpuncten beiderHimmelskörper beruhe. Seiner Ansicht nach sind die Meteor-steine tellurischen Ursprungs, ohne dafs er jedoch die Art ih-res Entstehens genau angiebt. Die Meteorsteine hält er für ver-schieden von den Sternschnuppen, wie es überhaupt verschie-dene Arten von Feuerkugeln geben soll, indem diejenigen,welche keine Meteorsteine liefern, für atmosphärischen Ur-sprungs, die Meteorsteine aber entweder für vulcanisch oderfür meteorisch gelten müssen. Zur Unterstützung ihres vul-canischen Ursprungs berechnet er, dafs die Dämpfe in Vul-canen nach G. G. Schmidt’s Formel eine Anfangsseschwin-digkeit von 2,3 Meile in einer Secunde zu erzeugen vermö-gen, und also nach Abzug von 1 Meile für den Widerstandder Luft bis 375 geogr. Meilen, bei 10000 Fufs Anfangsge-schwindigkeit aber bis 67.6 Meilen Entfernung geschleudertwerden könnten. Ein Argument zur Unterstützung der Hy-
1 Ideen zur Naturerklärung der Meteor- oder Luftsteine, Gott .1805.
2 Gedanken über die Luitsteine. Gott . 1801.
S Neue Schriften d. Ges. Naturf. freunde. Th. IV. 8 . 290. ImAuszüge in G. XIV. 55.
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