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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorstein.

kungen, die 3 Meilen im Durahmesser und 18500 Eufs Tiefehaben, die vielen kleinen Krater mit ihren Ringgebirgen deu-ten an, dafs im Innern des Mondes grofse Kräfte, wodurchdie Massen nach aufsen getrieben wurden, thätig seyn müssen,deren Gewalt die Tiefe der Einsenkungen und die grofse Höhevieler Ringgebirge beurkundet. Schröter glaubte gefunden7.u haben, dafs einige Stellen der Mondsoberfläche sich seitden Zeiten Cassini’s geändert hätten, ja er entdeckte zuweileneinzelne neue Krater und Berge, die er der sorgfältigsten Nach-suchung ungeachtet vorher nicht wahrgenommen hatte. Selbstunter seinen Augen schienen Veränderungen vorzugehn, in-dem sogar zwischen dem 7. Jan. und 5. April 1789 in einemUmfange von 8 deutschen Meilen zwei neue Krater entstan-den waren 1 und er am 26. Sept. 1788 am Rande des MareImbrium eine Lichterscheinung wahrnahm , wo sich 12 Tagespäter ein neuer Krater zeigte. V. Ende bezieht sich fernerauf die von andern Beobachtern, als Herschel und Piazzi,wahrgenommenen Lichterscheinungen, meint aber zugleich,dafs auch ohne Lichterscheinungen Eruptionen statt findenkönnten. Bei einem Versuche zu Petersburg fiel eine Kano-nenkugel von 0,2375 engl. Fufs Durchmesser, mit 4 UnzenPulver aus einer 7,7 Fufs langen Kanone lothrecht in die Höhegeschossen, nach 45 Secunden nieder und erreichte nachDan. Bernoulli 2 eine Höhe von 7819 engl. Fufs, würdeaber im luftleeren Raume 58750 Fufs erreicht haben; dieMondvulcane können also bei dort mangelnder Atmosphäreund einer 5,3mal geringeren Schwere ihren Auswürflingen leichteine solche Höhe geben, dafs sie in die Anziehungssphäre derErde gelangen.

Als die durch v. Ende lebhaft vertheidigten Argumenteeinen grofsen Theil ihrer Gewichtigkeit verloren, jemehr mansich durch fortgesetzte Beobachtungen mit sehr hellen Fern-röhren überzeugte, dafs die vorgeblichen Veränderungen aufder Mondsoberilache auf Täuschungen beruhten und die be-merkten Lichtpuncte vermuthlich blolse Wirkungen gespie-gelten Lichtes seyen, fand der lunarische Ursprung der Me-

1 Scuiö’iek aelenotopograpliische Fragmente. Th. I. §. 471 n.

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2 Hydrodyaaraica. p. 2ä6.