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Meteo r stei n.
gleich aber zeigen sie eine solche Verschiedenheit, dal» sienicht von einem und demselben Orte abstammen können, dasie auf gleiche Weise einander ungleich sind, als die Fossi-lien verschiedener Gegenden unserer Erde. Diejenigen Massenkönnen am leichtesten zur Erde gelangen , die von der Mitteder uns zugewandten Seite des Mondes ausgeworfen werden,daher sind die meisten Meteorsteine einander sehr ähnlich, weilsie von daher kommen, die geringe Anzahl der unähnlichenkommt von andern Orten, was mit der Erfahrung sehr genauübereinstimmt. Vielleicht ist die Menge des Nickels, welchenwir in diesen Gebilden finden , wegen seines Magnetismus dieUrsache, dafs der Mond uns stets die nämliche Seite zukehrt,indem der Magnetismus der Erde auf diese Seite allein wirktund nicht zugleich auf die andere, dieses Metall nicht enthal-tende. Die Bestandtheile der Meteorsteine sind von den Fels-arten unserer Erde verschieden, was gegen die Hypothese ih-res tellurischen Ursprunges entscheiden mufs ; in ihnen ist dieTalkerde vofwaltend, die Kieselerde selten, und sie habennur einen unbedeutenden Gehalt an Silicaten von Thonerdeund Alkali. Sie scheinen ferner nicht, wie unsere vulcani»-sehen Producte, in einem geschmolzenen Zustande ausgewor-fen, sondern ruhig und langsam gebildet zu seyn, wie na-mentlich aus den Sprüngen hervorgellt, die meistens mit einerdunklem Felsart ausgefüllt sind. Der Olivin ist nach Bkhze-lius als präexistirend in den tellurischen Laven nur einge-backen, bei den Meteorsteinen ist er aber gleichförmig mitden übrigen Bestand (heilen gemengt. Als in ihren Bestand-theilen von den übrigen abweichend sind nur die von Stan-nern, Jonzac und Jüvenas zu betrachten, denn der von Alaisunterscheidet sich blofs dadurch, dafs er schon auf dem Mon-de verwittert war; jene drei aber müssen aus einer andernGegend dieses Trabanten seyn, denn sie enthalten kein gedie-genes Eisen, nur eine unbedeutende Quantität Talkerdesilicat,dagegen aber, aufser'Schwefeleisen, .Silicate von Kalk, Thon-erde und Eisenoxydul und. etwas Chrom.
18) Man mufs gestehn, dafs Berzelius mit grofsemScharfsinne alle die Argumente zur Unterstützung seiner Hy-pothese aufgesucht hat, die ihm seine tiefeD Einsichten in derChemie und Geognosie darboten, allein es wird dennoch un-möglich seyn, sie gegen die Einwürfe zu- schützen, die einer