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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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M e t e o r s t c i 11.

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vollständigen Begründung derselben unwiderstehlich enlgegeu-treten. Einen Gegner hat derselbe bereits an v. Hoff 1 ge-funden, welcher noch bei seiner Prüfung der oben erwähntenHypothese von Butler* den kosmischen Ursprung der Me-teorsteine für schwieriger, als den atmosphärischen zu verthei-digen hielt. Nach diesem sind die Bestandteile der Meteor-steine keine andern, als die sich auf unserer Erde finden, ihreAggregalionsform hat gleichfalls Aehnlichkeit mit den Minera-lien unserer Erde, ist aber dennoch insoweit verschieden, dafswir hiernach und hauptsächlich wegen des in ihnen vorhan-denen gediegenen Eisens annehmen müssen, dafs sie vor ih-rem Herabfallen der Erde nicht angehörten. Hierdurch wirddann allerdings die Folgerung wahrscheinlich, dafs sie voneinem unserer Erde verwandten Weltkörper, also dem Monde,herstammen, und wenn gleich die Möglichkeit, dafs Körper vomMonde aus den daselbst wahrscheinlich vorhandenen Vulcanengeschleudert werden können, nur für den Fall des Stillstandesbeider Himmelskörper erwiesen ist, wogegen in Folge ihrer Bewe-gung nur ein geringer Theil der ausgeworfenen Substanzen zurErde gelangen kann, so steht doch die Möglichkeit an sicheinmal fest. Von der andern Seite aber kommt zwar das Ei-sen gediegen an, woraus auf die Abwesenheit von Sauerstoffgeschlossen wird, die übrigen Substanzen aber sind oxydirtund beweisen daher für die Anwesenheit dieses Stoffes, auchdeutet zwar die Oberlläche des Mondes auf stark wirkendevulcanische Kräfte, allein deren jetzige Anwesenheit und fort-dauernde Thätigkeit ist dennoch keineswegs erwiesen. Sindferner die Meteorsteine von Mondvulcanen ausgeworfene Mas-sen, so können sie während ihres Fluges nicht wohl Verän-derungen erlitten haben , auch zeigen sich davon keine Spu-ren, aufser geringfügigen auf der Oberfläche. Hiermit stimmenjedoch die bei den Meteorsteinfällen beobachteten Erscheinun-gen nicht überein. Diese sind zuerst die Lichterscheinungund am Tage eine die Meteorsteine meistens umgebende dunst-artige Wolke, welche die Folge einer entweder schon vorhan-denen oder erst in der Luft durch Reibung und Compressionerhaltenen Glühhitze seyn müfsten. Letzteres ist jedoch wegen

1 Poggendorff Ann. XXXVI. 161.

2 Ebend. XXXIV. S51.