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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorstein.

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ebenso IIiggins 1 , jedoch stellt dieser die seltsame Hypotheseauf, die Elektricität treibe bei ihrer Ankunft an der Grenzeder Atmosphäre die Wärme aus und diese bewirke dann ihrLeuchten. Nach den neuesten Erfahrungen über die Stern-schnuppen wird die Hypothese vom kosmischen Ursprünge derMeteormassen unfehlbar allgemeine Anerkennung finden undV. Hoff 2 hat sich bereits entschieden dafür erklärt.

23) Die Argumente, worauf Chladni seine Hypothesestützt, sind zuerst die grofse Höhe, worin die Feuerkugelnerscheinen. Allerdings hat Egen (§. 14.) diese Thatsache be-stritten , allein bei Sternschnuppen läfst sie sich einmal nichtin Abrede stellen, bei der von ihm gewählten Feuerkugel zuAngers kommen schon 7,2 franz. Meilen heraus, und es läfstsich doch nicht wohl annehmen, dafs diese unter allen ge-

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rade die niedrigste oder die höchste gewesen seyn sollte, viel-mehr wird die von Charsonville durch Dutiiochet nur zu14724 T. oder 6,44 franz. (3,86 geogr.) und die von Westondurch Uowditch zu 15360 T. oder 6,72 franz. (4,03 geogr.)Meilen angegeben 3 , allein andere waren gewifs höher, undnehmen wir auch nur 8 Meilen als das Maximum an, so wür-den Tausende von Kubikmeilen solcher Luft, die von hier anaufwärts stets dünner wird, dazu erforderlich seyn, um einenStein von 10 bis 20 $?. zu bilden, wobei die zu vereinigen-den äul'sersten Bestandtheile noch obendrein entweder eine sogrofse Geschwindigkeit haben oder so lange Zeit erfordernwürden, dafs das Zusammentreffen aller dieser Bedingungensich weit über die Grenze des Vorstellbaren entfernt. Einenzweiten Beweisgrund findet Chladni in der parabolischen, an-fangs fast horizontalen Bewegung der Feuerkugeln, woraushervorgehe , dafs ihre Bahn durch die anfängliche Bewegungim Himmelsraume und die auf sie einwirkende Anziehung derErde bedingt werde. Auch die Bogensprünge und rückge—hende Bewegung mancher Feuerkugeln sieht er als einen Be-weis an, dafs sie in einem sehr ausgedehnten Zustande vonaufsen her gegen die Atmosphäre geschleudert und von dieserwieder zurückgeworfen werden. Als ein Hauptargument be-trachtet er viertens die unglaubliche Geschwindigkeit, womit

1 Aus Tilloch’s Philos. Mag. in G. LX. 236.

2 Poggendorff Ann. XXXVI. 177.

3 Journ. de Phys, T. XC. p. 227.

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