2200
Mikroskop.
Vergrö-
fserung
Brenn-
weite
Halbmes-
ser
Halbe
OefFnung
Mafs derHelle
m
P
f
g
X
K
10
0,8
4,19
0,49
0,04
0,8
20
0,4
2,10
0,25
0,02
0,4
40
0,2
1,0.5
0,12
0,01
0,2
80
0,1
0,52
0,06
0,01
0,1
100
0,08
0,42
0,05
0,004
0,08
140
0,06
0,30
0,03
0,003
0,06
Man sieht daraus, dafs man mit einer einzigen Linse nichtleicht eine Vergröfserung von 140 übersteigen darf, weil dieHalbmesser f, g und die halbe OefTnung x zu klein werdenund besonders weil die Helle hei stärkeren Vergrölserungengar zu sehr abnimmt.
Es wurde bereits oben erwähnt, dafs die früheren Beob-achter Leeuwenhoek. , Swammerdam u. A. sich statt diesereinfachen Linsen kleiner Glaskugeln bedienten; für solche Ku-geln hat man 1 zwischen dem Halbmesser f und der Brenn-weite p der Kugel folgende Gleichung_ (1 — jn).fP n — 1
Um die Vergröfserung m zu erhalten, ziehe man von den bei-den Endpuncten des Objects nach dem Mittelpuncte der Ku-gel zwei gerade Linien, so werden diese die ungebrochendurchgehenden Hauptstrahlen jener zwei Endpuncte vorstel-len, weil sie in der Richtung des Halbmessers, also senk-recht auf die Oberfläche der Kugel einfallen. Das Auge, wel-ches hier ohne merklichen Fehler bei einer so kleinen Kugelin dem Mittelpuncte derselben angenommen werden kann, em-pfängt diese beiden Strahlen unter dem zu der Entfernunga + f gehörenden Winkel, wenn a die Entfernung des Objectsvon der ihm nächsten Oberfläche der Kugel bezeichnet, sodafs man daher hat
h
a+f’
wo wieder h acht Zoll bedeutet. Da aber das Object zumjDeutlichsehen in dem Brennpuncte der Kugel liegen oder da
1 S. Art. Lintenglat Bd.Vl. S.884., wenn man die dort gebrauchteBezeichnung fi in unsere i- verwandelt.